Blau-weiße Seligkeit im proppenvollen Zelt

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Das Tanzpaar der Linnicher Stadtgarde Michaela Ludwig und Daniel Dohmen wurden vom Publikum im ausverkauften Festzelt begeistert gefeiert. Foto: Kròl

Linnich. „An Tagen wie diesen“ sangen und spielten nicht nur die Mennekrather im Festzelt auf dem Place de Lesquin in Linnich. Hunderte Närrinnen und Narren im restlos ausverkauften Zelt taten es ihnen gleich. Damit erreichte die Stimmung bei der Sitzung des Allgemeinen Karnevalsverein (AKV) Linnich schon frühzeitig ihren ersten Höhepunkt, doch es sollten noch viele weitere folgen.

Begonnen hatte alles mit dem Einzug des Elferrates und seinem Präsidenten Peter Leufen und dem Trommlercorps Kofferen. Anschließend zeigten die kleine und mittlere Garde der KG, wie gut es um den Nachwuchs im Linnicher Karneval bestellt ist, und überzeugten das Publikum mit ihren Gardetänzen.

Doch was wäre eine Sitzung ohne Büttenreden. Da waren die Beckendörper Knallköpp, alias Lydia und Rolf Goliasch, die ausführlich ihre Eheprobleme vor den begeisterten Zuhörern ausbreiteten. Von seinen Einsätzen an vorderster Front wusste Klaus Bömeke als Feuerwehrmann Kresse so einiges zu berichten, und Putzfrau Achnes Kasulke (Annette Esser) erlebte auch so manches in ihrem Berufsalltag, was sich lohnt wiederzugeben. Sie strapazierte ebenfalls mächtig die Lachmuskeln des Narrenvolks.

Neben den Mennekrathern sorgten die Vagabunden mit ihren kölschen Liedern für viel Stimmung im Saal. Nicht weg zu denken aus einer Sitzung des AKV ist die eigene Stadtgarde. Mit Spielmannszug, Garde, Tanzcorps und Tanzpaar hielt sie angeführt von ihrem Kommandanten Uli Meuser Einzug. Begeistert feierten die Linnicher ihre blau-weiße Truppe, ihre gekonnten und waghalsigen Tanzdarbietungen und nicht zuletzt die musikalische Einlage ihres singenden Kommandanten. „Ich bin nur ne kölsche Jong“ von Brings stimmte Uli Meuser sehr zur Begeisterung des Publikums an. Vehement forderte es immer wieder Zugaben, die aufgrund des straffen Zeitplanes aber erst zum Finale gegeben werden konnten.

Auch die AKV-Showband hatte sich einiges für diesen Abend einfallen lassen. Als Tiefseetaucher zu Yellow Submarine stürmten sie die Bühne, um sich dann bald als hübsche Nixen zu entpuppen und mit bunten Lichteffekten Akzente zu setzen.

Da konnte der Elferrat nicht abseits stehen. Auch er hatte wieder eigens für diesen Abend eine kleine Show einstudiert und begeisterte das Publikum als Minions.

Zum guten Schluss gaben de Boore noch eins drauf und ließen die Stimmung noch einmal vor dem Finale bis zum Siedepunkt ansteigen. Kr.

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