Lich-Steinstraß - Bläserquartett Juliacom Brassers hat einen langen Atem

Bläserquartett Juliacom Brassers hat einen langen Atem

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Von würdig bis spaßvoll in der Herzogstadt musikalisch unterwegs: Die Juliacum Brassers beherrschen ihr Metier mit Lust und Können. Foto: Jonas Häger

Lich-Steinstraß. Wie schon im Septemper der vergangenen sechs Jahre organisieren die vier professionellen Musiker, die das Blechbläserquartett Juliacum Brassers bilden, am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr ihr Jahreskonzert in Jülich. Da die Heizung der Christuskirche renoviert wird, zieht das Konzert erstmalig in die Kirche St. Andreas und Matthias in Lich Steinstraß um.

Das Quartett ist bekanntlich spezialisiert auf würdige, denkwürdige und merkwürdige Auftritte aller Art; da kann auch schon einmal eine Trauerfeier kreuzvergnügt oder ein Richtfest sentimental enden. Und auch das verflossene Jahr führte die Musikanten zu den bemerkenswertesten Aufführungsorten.

Sie trafen zusammen auf Heuböden und Schlössern, in verfallenen Gutshäusern und gar im Zirkuszelt, sie zelebrierten Weihnachtslieder im Januar und Karnevalshits auf dem Weihnachtsmarkt, mussten mitten im Konzert die Kirche wechseln oder sich mittelalterlich gewanden, und für jede außergewöhnliche Situation musste die passende Musik bereit gestellt werden.

Vier Septemberkonzerte

Das ist eine gewaltige Aufgabe, die zum allergrößten Teil vom Posaunisten der Gruppe, Johannes Meures, mit spitzer Feder bewältigt wurde. So bunt das Jahr für Juliacum Brassers war, so farbenfroh sollen nun auch die Septemberkonzerte in Heinsberg, Aachen, Köln und Jülich sein: Es wird eine große Karnevalsmusik von Beethoven ertönen, eine Morgenmusik in drei Teilen von Hindemith, alte kölsche Charaktermusik, eine Orchesterkomposition von Bernstein, eine bekannte Zirkusmelodie, und spätmittelalterliche Stücke, nicht ohne Witz, werden das Programm abrunden.

Im Zentrum der Darbietungen wird jedoch ein hier gänzlich unbekannter Däne stehen: Emilio Wilhelm Ramsøe. Obschon er ein Komponist des 19. Jahrhunderts war, greift sein Quartett Nr. 5 auf Stilmittel des18. Jahrhunderts zurück. ‚Juliacum Brassers wird einen langen Atem haben müssen, um diesen anstrengenden Viersätzer in gewohnter Leichtigkeit zu präsentieren.

Neue Gesichter erwünscht

Zwar ziehen der Hornist, der Posaunist und die beiden Trompeter ihre stetig wachsende Fangemeinde aus Nah und Fern magnetisch an, doch würden sie sich über viele fremde freundliche Gesichter im Publikum der stimmungsvoll beleuchteten Kirche riesig freuen.

Der Eintritt zu dem Konzert am Donnerstag, 24. September, ab 19 Uhr in St. Andreas und Matthias ist frei. In der Pause wird es Gelegenheit zu Gesprächen mit den vier Musiker bei einem Gläschen geben.

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