Bislang heißester Tag in Jülich 2015: 38,5 Grad!

Von: ahw
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Jülich. Puh, ob die Temperaturen heute noch höher geschraubt werden, wie es manche Wetterfrösche vorhersagen, sei einmal dahingestellt: Die Daten der Wetterstation des Forschungszentrums Jülich (FZJ) zum bisherigen Hitze-Verlauf sind auch so schon sehr beeindruckend.

Mit einer Höchsttemperatur von 29 Grad begann Hochdruckgebiet „Annelie“ Dienstag noch harmlos. 15 Stunden Sonnenscheindauer erhitzten am Mittwoch die Luft aus der Sahara auf 34,4 Grad, bevor am Donnerstag mit 38,5 Grad der bisherige Jahresbestwert erreicht war. „Das würde normalerweise für ein Wärmegewitter ausreichen“, sagte FZJ-Meteorologe Dr. Axel Knaps auf Anfrage, doch dazu sei die Luft einfach zu trocken gewesen.

Die hier sonst meist vorherrschende Schwüle hat sich jedoch inzwischen eingestellt, wie an der ebenfalls ermittelten Kurve zur Luftfeuchtigkeit leicht abzulesen ist. Damit steigt gleichzeitig das Risiko für Gewitter und Stark-regen, denn die feuchte Luft kann enorme Wassermengen speichern.

Die Hitzewelle füllt den Stadtwerken auch das Jülicher Freibad, das für die vergangenen Tage hervorragende Besucherzahlen meldet. Wie Pressesprecherin Sigrid Baum auf Anfrage berichtet, kamen am Mittwoch 2350 Wasserratten und Sonnenanbeter in die Freizeiteinrichtung nahe der Rur, am Donnerstag waren es sogar 2926 Besucher.

Auch wenn er zurzeit vielleicht noch zwingend notwendig ist: „Wir temperieren das Wasser in allen Becken“, sagt Sigrid Baum, dass dieser Service vor allem für die Frühschwimmer gedacht ist, die bereits kurz nach Öffnung unter freiem Himmel ihre Bahnen ziehen. Auch die Zwischenbilanz fürs erste Halbjahr fällt positiv aus: Während 2014 von Mai bis Ende Juni 7026 Badegäste gezählt wurden, sind es jetzt schon 9976 Personen, also rund 35 Prozent mehr.

Der Andrang ins Freibad hat indes eine Schattenseite: Die Parkplätze reichen nicht aus, Falschparken kann teuer werden.

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