Bischof Helmut Dieser gratuliert zum Geburtstag

Von: ptj
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Propst Josef Wolff befragte als Bauchredner mittels Stoffpuppe „Lukas“ Aachens neuen Bischof Dr. Helmut Dieser (rechts). Foto: Jagodzinska

Jülich. Mit einem fröhlichen Dankgottesdienst und anschließendem Anschneiden der Geburtstagstorte mit Marzipan-Logo feierte die Pfarrei „Heilig Geist“ vierten Geburtstag. Das größte Geschenk war sicherlich der Besuch des neuen Aachener Bischofs Dr. Helmut Dieser.

„Vier Jahre, das ist schon was. Wir haben etwas Gutes begonnen. Für unsere Zeit ist es die richtige Form, Gott zu begegnen“, betonte er. Wie das Pontifikalamt am Morgen begann der Gottesdienst mit dem Kyrie und dem Lied „Eingeladen zum Fest des Glaubens“. Anstelle einer weiteren Predigt am Besuchstag des Bischofs betätigte sich Propst Josef Wolff wie bei vorherigen Geburtstagen der Pfarrei als Bauchredner, die Stoffpuppe „Lukas“ auf den Arm.

Kindgerechte Fragen gestellt

Letzterer stellte dem Gast kindgerechte Fragen, zum Beispiel: „Ist es leicht, Bischof zu sein?“ Dr. Diesers Antwort: „Im Bistum Aachen ist es leicht“, entlockte den Gläubigen ein fröhliches Lachen. Von der Stoffpuppe zu den in der Lesung thematisierten „lebendigen Steinen“ befragt, erklärte der Bischof: „Der Mörtel zwischen den Steinen ist in der Kirche, was Gott hinein gegeben hat, und das ist der Heilige Geist“. Immer wieder verliere die Kirche Menschen, die „nicht verstehen, was sie einbringen können. Lasst Euch aufbauen, Euch hineinnehmen“, ermunterte er.

„Wie ist das mit den Bitten? Ich kann mir was wünschen und das wird wahr?“ Nein, Gott sei kein Automat, sondern „viel größer und bleibt ein Geheimnis“. Aber: „Der Glaube sagt, du darfst ihm alles sagen, ihn auch um alles bitten. Jeder ist für ihn wichtig“. Lukas‘ letzte Frage lautete: „Hast du Lust, nachher mit mir die Geburtstagstorte anzuschneiden?“ Das versprach der Bischof und hielt Wort. „Euer Pastor hat manchmal richtig gute Ideen“, lobte er den Propst und freute sich über die „lebendige Gemeinde“, die er in Jülich erlebt habe.

Fester Bestandteil des Dankgottesdienstes blieb das Einknüpfen vieler bunter Bändchen in einen großen Rahmen, der das Zusammenwachsen der Menschen in der Pfarrei symbolisiert. Diesmal wurden die Gläubigen gebeten, Herz (und Portemonnaie) zu öffnen. Die jugendlichen Christen aus Düren und Nörvenich, die die Ausstellung „Werke der Barmherzigkeit“ initiiert, „gemalt und gebastelt“ hatten, sollten für ihr Projekt der deutsch-polnischen Jugendbegegnung auch finanzielle Unterstützung erfahren. Für die Münzen im Körbchen gab es einen Herzaufkleber mit „Heilig-Geist“-Logo.

Musikalischer Rahmen des beschwingten Gottesdienstes war der Chor „Akzente“, unterstützt von „Laudate“ aus Ameln, und die zahlreichen Gottesdienstbesucher, die kräftig das Liedgut aus dem neuen Gotteslob und aus der Feder von Wolfgang Biel mitsangen. Im Anschluss herrschte dichtes Gedränge im Vorraum der Propsteikirche, wo Bischof Dieser und Propst Wolff mit Lukas die Geburtstagstorte anschnitten.

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