Bis zu 100 Mal Blut gespendet

Von: ptj
Letzte Aktualisierung:
Ehrungen des DRK für häufige
Ehrungen des DRK für häufigen Aderlass im „Casino” Lucherberg: Die Spender zeigen stolz ihre Urkunden. Foto: Jagodzinska

Lucherberg. „Definitiv dankbar” jedem gegenüber, der „regelmäßig und oft zum Blutspenden geht und damit einen wertvollen Dienst am Menschen leistet”, zeigte sich Hella Rehfisch, Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe Inden.

Mancher Spender finde seine Motivation durch Erlebnisse in seiner Umgebung, ein anderer könne einfach nicht „Nein” sagen, wenn das Deutsche Rote Kreuz zur Blutspende aufruft. Wie auch immer: „Darauf können Sie stolz sein”, sagt Hella Rehfisch. Dieses Motto ist zugleich Titel einer DRK-Broschüre, die über die genaue Verwendung der Spenden informiert und jedem Geehrten übergeben wurde. Urkunden für häufigen und unentgeltlichen Aderlass zugunsten kranker und verletzter Menschen und Ehrenzeichen in Gold mit Edelsteinen als Brosche oder Anhänger, deren „Wert mit der Anzahl der Spenden steigt”, erhielten die Geehrten als Zeichen des Dankes und der Anerkennung vom Blutspendedienst West in Breitscheid. Im Anschluss durfte eine kleine Feier mit Imbiss im ansprechenden Ambiente des renovierten Saales im Lucherberger Lokal „Casino” nicht fehlen.

Eine Frau darf bis zu vier Vollblutspenden jährlich leisten, ein Mann bis zu sechs. Üblich für einen Ortsverein sind aber vier bis fünf Blutspendeveranstaltungen jährlich.

„Einen Tusch” gab es für Helmut Janker, der bereits 100 Mal (also mindestens seit 25 Jahren) Blut gespendet hat. Ihm steckte Rehfisch persönlich das Ehrenzeichen an. Rainer Daniels und Elisabeth Dolfus spendeten 75 Mal, Günter Reinartz, Günther Bergs und Günther Vorloeper 50 Mal ihren Lebenssaft. Für 25-maligen Aderlass wurden Wolfgang Offermann, Renate Schwalbach, Manuela Kettner, Alexandra Hardt, Sylvia Johnen, Gabriele Neumann (in Abwesenheit) und Beatrix Reuter geehrt.

Dank und Anerkennung gebührte zudem der DKR-Mitarbeiterin Monika Klemme, die seit Jahren „bei jeder Blutspende die Hand hält”.

Dass Blutspenden nach wie vor lebensrettendes Handeln sein kann, zeigen die Zahlen. Nach Angaben des DRK in Breitscheid werden in Deutschland täglich etwa 15.000 Blutkonserven gebraucht. Es liegt auf der Hand: Damit werden Menschelben gerettet.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert