Jülich - Bierbörse kehrt 2018 nach Jülich zurück

Bierbörse kehrt 2018 nach Jülich zurück

Von: hfs.
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Schon am Eröffnungstag, nach dem offiziellen Fassanstich, zeigte sich der Schlossplatz rappelvoll. Und der Besucherstrom hielt auch an den beiden anderen Tagen der Bierbörse an.

Jülich. Beschickern zufrieden, Besuchern und das Jülicher Ordnungsamt ebenso. Mit diesem Fazit endete die 4. Bierbörse. Das betonte Veranstalter Andreas Born, nachdem am Sonntagabend der Jülicher Schlossplatz als „Location“ verlassen worden war. Die ersten Verträge für die 5. Neuauflage vom 30. August bis 2. September sind bereits geschlossen worden.

„Wir sind zufrieden, es gibt keine Beschwerden, trotz des Regens am Samstag sind die Besucher nicht ausgeblieben. Im Gegenteil“, sagte Born, als er am Montagmittag Hans Pinell vom Ordnungsamt der Stadt Jülich bei der Abnahme des geräumten Platzes begleitete. Bereits der Auftakt beim offiziellen Anstich von Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs war verheißungsvoll. Viele Besucher hatten da schon Platz genommen an den Tischen vor und zwischen den Verkaufsständen, ließen sich die vielen Bierspezialitäten ebenso schmecken wie das kulinarische Angebot.

Dass es ausgerechnet ein Bierstand aus der bayerischen Hauptstadt München schaffte, den Preis für eine Maß – auf dem diesjährigen Oktoberfest liegt der Durchschnitt bei 10,70 Euro – um satte 1,30 Euro zu übertreffen, war die eine Sache.

Die andere war die, dass gerade beim Verzehr peinlichst bei den Verpackungen auf Umweltschutz geachtet wurde. „Bei uns darf kein Einweggeschirr verwendet werden“, begründete Andreas Born die Tatsache, dass auf herausgegebene Plastikschälchen 50 Cent Pfandgebühr bezahlt werden mussten, die der Kunde dann zurück erhielt, wenn er die Verpackung am jeweiligen Stand in den aufgestellten Mülleimern entsorgte.

Das sorgte zuerst für Verwunderung beim Kunden, wurde aber letztlich als sehr gut befunden. „Schließlich schaffen wir somit ein sauberes Umfeld“, erläuterte der Veranstalter, erhielt wegen dieser Idee durchweg positive Rückmeldungen.

Erwartungen übertroffen

Was die Besucherzahlen anbelangt, wurden die gegenüber dem Vorjahr übertroffen – trotz des unbeständigen Wetters am Samstagabend. Das zeichnete sich am Eröffnungstag noch nicht ab. Wohl aber die Tatsache, dass die Veranstalter merkten, dass man das Toilettenangebot erhöhen musste. „Darauf haben wir direkt am zweiten Tag reagiert, haben mehr Möglichkeiten geschaffen“, merkte Veranstaltungskauffrau Tamara Theissen an. Was nicht hieß, dass man weniger „stille Örtchen“ als im Vorjahr bereit gehalten hatte. „Nein, das war einfach den größeren Besucherzahlen geschuldet.“ So kamen nach ersten Schätzungen weit mehr als die erwarteten 10.000 Gäste zur Bierbörse.

Die findet, und das ist sicher, auch im Jahr 2018 am ersten September-Wochenende auf dem Schlossplatz statt. „Schon jetzt steht fest, dass es dann 30 Bierstände geben wird“, blickt Andreas Born voraus.

Ob dann das von ihm im Vorfeld angekündigte Tegernseer Bier dabei sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Aber der Grund für das jetzige Fernbleiben des herzoglichen Gebräus nannte Born. „Dem Stand ist schlicht und einfach vor der Jülicher Börse das Bier ausgegangen. Nachordern war nicht möglich, weil es die letzte Veranstaltung für den Standbetreiber war, er nicht abschätzen konnte, wie viel Hektoliter ausgeschenkt würden.“

Ob der hiesige Bierpreis im kommenden Jahr erneut den auf dem Oktoberfest in München bei einzelnen Jülicher Beschicker toppen wird, bleibt abzuwarten. „Aber man sollte auch bedenken, dass die Kosten der Händler, die aus ganz Deutschland zum Schlossplatz kommen, sich alleine schon durch die Anfahrt irgendwie refinanzieren müssen.“

Andreas Born ist zuversichtlich, dass ein Preis-Ausrutscher durch die Atmosphäre auf dem Schlossplatz und den „kostenlosen Eintritt zur Bierbörse“ kompensiert wird.

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