Bienenfaulbrut: Teile von Jülich und Linnich Sperrgebiete

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Jülich/Linnich/Düren. In einem Bienenbestand in Jülich-Barmen ist nach Mitteilung des Kreises Düren die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Deshalb hat das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz Teilgebiete der Städte Jülich und Linnich zum Sperrbezirk erklärt.

Alle Bienenvölker und Bienenstände innerhalb des Sperrbezirks sind der Behörde sofort zu melden, da sie amtstierärztlich untersucht werden müssen. Im Sperrbezirk dürfen Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Zudem dürfen keine anderen Bienenvölker oder Bienen in den Sperrbezirk gebracht werden.

Eine Karte des Sperrbezirks ist unter www.kreis-dueren.de zu finden. Wer Bienen innerhalb des Sperrbezirks hält, zeigt diese dem Fachamt der Kreisverwaltung Düren per Telefon (02421/22-1915), Fax (02421/22-2022) oder E-Mail (amt39@kreis-dueren.de) an.

Der Erreger der Faulbrut befällt ausschließlich Bienenlarven. Die Art der Bekämpfung dieser Tierseuche sei von der Ausprägung abhängig. Bei einem ausgeprägten klinischen Bild müsse das Bienenvolk abgetötet werden. Ist die Erkrankung noch nicht weit fortgeschritten, sei eine Sanierung im sogenannten Kunstschwarmverfahren möglich. Der Verzehr von Honig sei „vollkommen unbedenklich“, da die Erkrankung nicht auf Menschen übertragbar ist.

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