Biblisches Musical: Die Kleinsten werden die Größten sein

Von: Kr.
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Der Sieg von Klein gegen Groß war Thema des Kindermusicals „David ein echt cooler Held“, das die Adelgundisspatzen aufführten. Foto: Król

Koslar. Wer kennt nicht die Geschichte vom kleinen Hirtenjungen David, der den großen Goliath mit seiner Steinschleuder besiegt. Sie sagt aus, dass auch die Kleinen mit Gottvertrauen viel bewirken können und am Ende als Sieger dastehen können.

Diese biblische Geschichte hatten sich die Adelgundisspatzen ausgesucht, um nun schon zum dritten Mal ein Kindermusical aufzuführen.

„Wir sind ein kirchlicher Kinderchor und da finden wir auch, dass ein biblisches Musical genau auf unserer Schiene liegt“, sagt die Leiterin des Chores, Anke Keppel. Das Musical „David – ein echt cooler Held“ mit der Musik von Helmut Jost und Texten von Ruthild Wilson fand sie zudem sehr ansprechend, war das Thema doch sehr kindgerecht umgesetzt. Außerdem passte die Besetzung bestens. Mit Erik Kieven und Dominik Kaumanns hatte man zwei ideale Darsteller für den Goliath. Die Rolle des David passte perfekt zu Mathis Jörrens und Maria Klocke.

König Saul wurde von Annika Liebich und Susanne Schüer dargestellt und eine wichtige Rolle spielten auch Rebecca (Carolin Schmitz und Lana Kuhlmanns) sowie Judith (Ronja Jörrens und Lea Breuer) als Erzählerinnen. Viermal führt der Chor, der aus insgesamt 37 Kindern besteht, das Musical auf. Doppelt besetzt sind stets alle Rollen, damit kein Kind sich zurück gesetzt fühlt.

Im Wechsel werden die Besetzungen ausgetauscht. Am Freitagnachmittag war Vorpremiere und bereits da fanden die jungen Akteure einen voll besetzten Koslarer Pfarrsaal vor. Mit viel Engagement spielten sie sich in die Herzen der Zuschauer. Weitere Vorstellungen fanden am Samstag und Sonntag statt und zum guten Schluss wollen die Jungen und Mädchen noch für die Koslarer Grundschule ihr Stück aufführen.

Einen Appetithappen hatten sie bei einer Matinée zur Marktzeit in der Propsteikirche abgeliefert. Seit Januar hatten die Kinder mit ihrer Leiterin an diesem Stück gearbeitet und ein Chorwochenende eingelegt. Unterstützt wurden sie von ihren Eltern, die Hilfestellung bei der Technik, Musikbegleitung, den Kostümen und vielen anderen Dingen vor und hinter den Kulissen leisteten. Am Ende durften Akteure und Zuschauer dann wieder feststellen, die Mühe hatte sich gelohnt. Mit Humor und Phantasie hatten sie die Geschichte umgesetzt und ihre Begeisterung sprang auf ihre Zuschauer über.

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