Biathlon in den Sommer verlegt

Von: hfs.
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Besonders das Stehendschießen
Besonders das Stehendschießen verlangte von allen Teilnehmern eine hohe Konzentration und eine entsprechende Atemtechnik. Ohne die ging so mancher Laserschuss daneben. Foto: hfs.

Lich-Steinstraß. Bei der Siegerehrung nach fast fünfstündigem Wettkampf waren sich alle einig: Das muss im nächsten Jahr wiederholt werden. Gemeint war der Sommer-Biathlon, für den bei der Premiere auf dem Germania-Sportgelände 40 Sportler gemeldet hatten.

Auf zehn Teams aufgeteilt, gingen diese in die Loipe beziehungsweise an den Schießstand.

Die Atmosphäre glich der im Schießstadion Ruhpolding. Hier die Teams, die sich die Loipe - anstatt der Langlaufskier hieß es, per Mountainbike den 1,5 km langen Rundkurs zu bewältigen - dort die Mannschaften, die zu den Lasergewehren griffen, um sich einzuschießen. Der erste Eindruck: Es war nicht leicht, aus zwölf Metern die nur drei Zentimeter große Scheibe zu treffen.

„Damit jeder die Möglichkeit hat, auch einmal ins Ziel zu treffen, dürfen jeweils zehn Schuss auf die fünf Scheiben abgegeben werden”, erläuterte Oberschiedsrichter Willibald Pahsen die Regeln. „Wer nicht trifft, muss in die Strafrunde.” Die war rund 200 m lang. Als sich die ersten vier Mannschaften auf die Strecke begaben, wurde es laut im Stadion, denn jedes Team hatte Fans im Start- und Zielbereich. Sommerliche Temperaturen taten ein übriges, um auch für die Fahrerinnen und Fahrer den Rundkurs im „Möhnewinkel” zu einem Vergnügen werden zu lassen, das allesdings in die Beine „ging”.

Das wurde spätestens bemerkt, wenn der Teilnehmer zum Gewehr greifen musste und die Scheibe anvisierte, wenn erhöhter Pulsschlag manchen Schuss daneben schickte. „Jetzt weiß ich, was die Biathleten leisten müssen”, bemerkte so mancher, um sich sozusagen im Nachhinein bei Deutschlands bester Biathletin Magdalena Neuner zu entschuldigen, wenn die einmal mit fünf Fehlschüssen auf die Strecke gegangen war.

Am Ende erhielt die Prinzengarde der KG Maiblömche den Siegerpokal, gefolgt von der IG „Oktoberfest”, dem TC Rot-Weiß sowie dem Presse-Team. Zum Abschluss dankte Willibald Pahsen allen Teilnehmern für die gezeigten Leistungen und zollte den Zuschauern ein Dankeschön.
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