Bezirksligisten sehnen Ende der Winterpause herbei

Von: hfs.
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Inden/Altdorfs Trainer Armin Matla darf in der Rückrunde wieder auf die in der Hinrunde lange verletzten und jetzt wieder genesenen Stammkräfte wie Björn Ruland oder Mario Ludwig (l.) setzen. Foto: hfs.
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Rurdorfs Trainer Hajo Meuser startet von Rang elf aus in die Rückrunde, da dem FCR die drei Punkte vom Erfolg gegen Germania Dürwiß, das zurückgezogen wurde, verloren gegangen sind.

Jülich. Winterpause herrscht natürlich auch in der Bezirksliga. Doch fleißig trainiert wird schon seit fast drei Wochen. Die milden Temperaturen erfreuen die Fußballer, die von vielen Halleneinheiten nicht begeistert sind. Jetzt hoffen nicht nur die Fußballer, dass der anvisierte Start am 8./9. März erfolgen kann.

Schon zwei Wochen früher ist der FC Rurdorf gefragt, denn dann steht das Nachholspiel in Kückhoven an.

„Wir sind schon drei Wochen im Training, ich bin zufrieden“, umschreibt Rurdorfs Trainer Hajo Meuser den Ist-Zustand. Er hat alle Spieler an Bord, bestritt schon zwei Testspiele. „Von den Ergebnissen her sind wir nicht zufrieden, aber die spielen auch keine Rolle. Wir haben einiges Neues getestet“, sagt er nach dem 1:5 gegen Landesligist VfL Vichttal und dem 1:4 gegen Bezirksligist Arnoldsweiler II. Meusers Erkenntnis: Die Spieler waren mit dem nötigen Eifer dabei, freuen sich auf den Rückrundenstart.

Als einzigen Zugang holte der FCR Chris Böhme von den Sportfreunden Düren, Abgänge sind nicht zu verzeichnen, denn der zum SC Stetternich abgewanderte Sergio Ascione gehörte nur noch formell dem FC an. Wenn Hajo Meuser auf die Hinrunde blickt, dann mit der Erkenntnis, dass die Mannschaft für das Offensivspiel zu wenig getan hat. „Wir haben zu viele Treffer kassiert, zu wenige geschossen“, bringt er es auf einen Nenner.

Ob das angesetzte Nachholspiel am 23. Februar in Kückhoven (14.30 Uhr) angepfiffen werden kann, ist für den Rurdorfer Trainer jetzt noch nicht maßgeblich. Wichtig sei der Start gegen Inde Hahn. „Die spielen um den Aufstieg, sind bestimmt am ersten Spieltag der Rückrunde nicht so spielerisch stark, wie Wochen später“, meint Meuser mit Blick auf das Heimspiel am 9. März. Was den Rückzug von Germania Dürwiß betrifft – steht damit als erster Absteiger fest – bedauert Meuser diesen. „So etwas ist immer schade für den Verein, auch für die Liga, denn Auf- und Abstiege sollten doch über den Wettkampf entschieden werden. Nicht durch solche dann zwangläufigen Entscheidung am grünen Tisch“, so der Rurdorfer Coach, der selbst einmal als Aktiver für die Germania auf Torejagd ging. Als Tabellenelfter – der Dreier aus dem 2:0-Heimsieg gegen Dürwiß wurde abgezogen – startet der FC 06 in die Rückrunde.

Der FC Inden/Altdorf mit Trainer Armin Matla geht von Tabellenplatz sechs in die Rückserie. Im Gegensatz zum Ligakonkurrenten Rurdorf, der mit 23 Toren eines mehr geschossen als kassiert hat, drückt Inden/Altdorf eine negative Tordifferenz (18:22). „Wir haben einfach zu viele gute Torchancen ausgelassen“, blickt Matla kritisch zurück. Und hofft in der Rückrunde auf Besserung. Die beginnt mit einem Heimspiel gegen den SV Schwanenberg.

„Ich hoffe, dass wir spielen können, denn meine Jungs haben bisher in den drei Wochen Vorbereitung so richtig gearbeitet, haben mitgezogen“, sieht der FC-Coach positive Ansätze. Vor allen Dingen, was die Stimmungslage betrifft. „Wir hatten ja zum Schluss der Hinrunde hin manchmal nur neun oder zehn gesunde Spieler.“ Umso mehr freut es ihn nun, dass so wichtige Spieler wie Mario Ludwig, Björn Ruland oder Torhüter Thomas Pietta ihre lange Verletzungspause überwunden haben.

Das trifft indes nicht auf Kevin Lexis zu. „Zwei Wochen sehr gut trainiert, jetzt hat er wieder einen Muskelfaserriss“, bedauert Matla dies außerordentlich. Neu im Kader sind Jörg Landers (GFC Düren), Avnija Bejzak (Walheim II) sowie Christian Löfgen (A-Jugend Alem. Aachen). Einziger Abgang ist Marco Weingart, den es zu B-Ligist Amicitia Schleiden zog. „Ich glaube schon, dass wir uns in der Rückrunde, besonders was die Offensive angeht, besser aufstellen können“, blickt der Coach des FC Inden/Altdorf optimistisch nach vorn. Der setzt darauf, dass seine Elf weiterhin in der Spitzengruppe der Bezirksliga-Gruppe 4 mitmischen wird.

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