Jülich - Bezirksliga: Zwei unterschiedliche Niederlagen

Bezirksliga: Zwei unterschiedliche Niederlagen

Von: hfs./tm
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War mit der Leistung seiner Elf gar nicht zufrieden: Welldorf-Güstens Trainer Winnie Ronig. Foto: Kròl

Jülich. Am vergangenen Spielwochenende konnten die beiden hiesigen Bezirksligisten nichts Zählbares einfahren. Sowohl für die Grün-Weißen aus Welldorf-Güsten, als auch für die Germania aus Lich-Steinstraß endeten die 90 Pflichtminuten mit einem 0:1. Nun steht am Wochenende das letzte Spiel der Hinrunde an.

Während Welldorf-Güsten zum Schlusslicht nach Bliesheim fährt, tritt Lich-Steinstraß bei Bergheim 2000 an.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: Direkt nach dem 0:1 gegen Winden relativierte Welldorf-Güstens Coach Winnie Ronig etwaige Interpretationen. „Es war von beiden Seiten kein gutes Spiel. Wir waren einfach die schlechtere Mannschaft, denn es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel.“

Für den Gastgebertrainer war der Aufsteiger aus Winden in der entscheidenden Situation, die zum Siegtreffer des Tages führte, einfach cleverer aufgestellt. Denn bei einem Eckball stand Torschütze Leo Pennartz ganz allein. „Er lief unbedrängt in unseren Strafraum, stieg hoch und köpfte zum 0:1 ein“, ärgerte sich Ronig, um dann in der restlichen Viertelstunde des zerfahrenen Spiels zu erleben, dass man allenfalls die eine oder andere Minichance hatte.

„Aber Winden hat die Punkte mitgenommen“, sagte Ronig, der von seiner Mannschaft „wenig Laufbereitschaft, kein Zusammenspiel und keinen Spielaufbau“ erlebt hatte. Dass dann auch noch Julian Weckauf-Fröschen sozusagen mit dem Schlusslicht wegen Meckerei Gelb-Rot gesehen hatte – „völlig unnötig“ – machte aus Sicht von Ronig das letzte Heimspiel in diesem Jahr nicht gerade erbauenswert.

„Jetzt müssen wir uns auf Bliesheim konzentrieren. Denn ein Sieg beim Schlusslicht ist Pflicht.“ Der würde den Grün-Weißen sicherlich gut zu Gesicht stehen, die Winterpause etwas ruhiger gestalten, denn man steht auf dem viertletzten Tabellenplatz, nur einen Zähler vom direkten Abstiegsplatz entfernt.

Germania Lich-Steinstraß: Neben der sportlichen Niederlage beim Tabellenführer GW Brauweiler standen für Germania Lich-Steinstraß beim 0:1 vor allem die Zuschauer im Mittelpunkt des Interesses. „Was wir denen bei der Schlappe in Langerwehe geboten hatten, war einfach bodenlos“, stellte Germanen-Trainer Daniel Schmitz unmissverständlich klar.

Umso bewundernswerter stufte der Trainer den Durchhaltewillen der Fans ein, die dennoch ihre Mannschaft anfeuerten. Die sahen auch eine Germania, die durch einen sehr frühen „Wunderschuss“ aus 35 Metern in Rückstand geriet, danach aber die Angriffsbemühungen der Kölner völlig neutralisierten. „Wir haben zwar verloren, aber sehr ordentlich gespielt.“ Für Daniel Schmitz ein erster Schritt in Richtung Rehabilitation.

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