Bezirksliga: Nur Kückhoven zeigt feinen Fußball

Von: hfs.
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Jülich. Eines musste Inden/Altdorfs Coach Kalle Kunkel nach der 0:6-Heimklatsche gegen Kückhoven einräumen. „Die waren einfach eine Nummer zu groß für uns. Der Unterschied in der spielerischen Qualität war nicht zu übersehen.“

Übersehen werden durfte aber auch nicht, dass der Gastgeber eine „Notelf“ aufs Feld geschickt hatte. Mit Jannik Amberg, Marvin Tischer, Samir Spago, Matthäus Brandt, Ramazan Koc, Michael Olbrich und Christian Löhmann fehlten sieben Stammspieler verletzt, gesperrt oder urlaubsbedingt. So musste der angeschlagene Björn Ruland ebenso ran wie Kai Hammes.

Mit zwei Akteuren aus der Reserve war die Unterlegenheit der Gastgeber programmiert. Sie hatten es nie geschafft, die Germania auch nur annährend vor ein kleineres Problem zu stellen. Im Gegenteil: „Wir hatten in der gesamten Spielzeit keinen einziges Torschuss“, bilanzierte Kunkel. Aufgefallen war ihm, dass „bei allen vier Treffern, die wir bereits vor der Pause hatte hinnehmen müssen, schlechtes Abwehrverhalten von uns vorausgegangen war. So kann man sich gegen eine so abgebrühte Mannschaft nicht zeigen, die nutzt jeden Fehler eiskalt aus.“

So fielen denn auch die beiden restlichen Tore aus einem schnellen Umschaltspiel zwischen Abwehr- und Mittelfeld. „Dies war schon feiner Fußball, den wir da gezeigt bekommen haben“, lobt Kunkel. Was den eigenen Spielfluss anbelangt, war Inden/Altdorf an diesem Nachmittag völlig überfordert, war mit sechs Gegentoren allerdings noch gut bedient. Jetzt hat die Elf zwei Wochen Zeit, sich von der Schlappe zu erholen.

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