Jülich - Bezirksliga: Lich-Steinstraße und Welldorf-Güsten starten mit Heimsiegen

Bezirksliga: Lich-Steinstraße und Welldorf-Güsten starten mit Heimsiegen

Von: tm
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Auch mit einem Arbeitssieg kann Germanias Trainer Chris Schiefer gut leben. Foto: Mauer

Jülich. Betrachtet man den Saisonauftakt der beiden hiesigen Bezirksligisten, dann kann man ohne Weiteres von einem gelungenen sprechen, denn bei ihren jeweiligen Heimsiegen konnten sie überzeugen.

Germania Lich-Steinstraß tat sich allerdings beim 3:1-Erfolg gegen den Aufsteiger aus Winden schwerer als erwartet. Und die Grün-Weißen aus Welldorf-Güsten hatten beim 2:0 gegen den TuS aus Mechernich noch das Glück des Tüchtigen, blieben trotzdem ohne Gegentreffer. Was man nun auch im ersten Auswärtsspiel in Kerpen erwartet. Die Germania muss beim TuS in Mechernich aktiv werden.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: „Es war ein Sommerkick, kein überragendes Fußballspiel, wobei wir effektiver waren, aus sieben Chancen zwei Treffer gemacht haben“, stellte Welldorf-Güstens Trainer Winni Ronig nach dem Abpfiff fest. Im gleichem Atemzug aber erwähnte auch, dass sein Keeper Thomas Pietta zweimal hervorragend gehalten habe. „Aber trotzdem stand unser Sieg zu keiner Zeit in Frage.“

Direkt vom Anpfiff weg zeigten die Gastgeber Angriffsfußball und kamen durch ihren Neuzugang Takeuchi schon in der 4. Minute zur ersten großen Möglichkeit. Doch der Japaner schloss überhastet ab. Auch wenn das 1:0 durch einen Foulelfmeter, verwandelt von Daniel Thauer, fiel (9.), Welldorf-Güsten war aktiv und traf auf einen Gegner, der bekannt dafür ist, den fußballerischen Schlagabtausch zu suchen. Das war denn auch der Grund dafür, dass sich Pietta auszeichnen konnte. Oder aber der Pfosten stand, wie in der 60., dem Torschrei von Mechernich im Wege. Da die Grün-Weißen nach dem Platzverweis von Kovacevic im Schlussdrittel in Unterzahl spielen mussten, sich aber schadlos hielten, war der Auftaktsieg hochverdient. „Und wir haben zu Null gespielt“, freute sich Ronig. (sf.)

Germania Lich-Steinstraß: Sie wollen oben mitspielen, aber sie wissen auch um die Stärke und Ausgewogenheit in der Liga. Da musste ein „Arbeitssieg“, wie Germania Lich-Steinstraß‘ Trainer Chris Schiefer hinterher urteilte, gegen den Lokalrivalen VfVuJ Winden reichen. Das 3:1 war nach Aussage von Schiefer verdient, sein Gegenüber Bastian Neumann hingegen hätte eine Punkteteilung angemessen empfunden.

Die Treffer durch Karsten Goeres ( 32., 49.) und Caner Güzel (85.) drückten Überlegenheit aus, die auf dem Platz jedoch nicht immer deutlich wurde, zumal Lich-Steinstraß bereits nach der dritten Minute zunächst dem Rückstand hinterher lief, den Lukas Thuir besorgt hatte.

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