Jülich - Bezirksliga: Lich-Steinstraß sieht sich benachteiligt

Bezirksliga: Lich-Steinstraß sieht sich benachteiligt

Von: sf./tm
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Daniel Schmitz Trainer Lich-Steinstraß haderte mit den Schiedsrichterentscheidungen. Foto: Kròl

Jülich. Trotz eines sehr gut geführten Spiels musste sich Germania Lich-Steinstraß dem CfR Buschbell mit 1:2 geschlagen geben. Und die Grün-Weißen aus Welldorf-Güsten konnten an die Leistungen der letzen drei Wochen anknüpfen, verbuchten zu Hause gegen Jugendsport Wenau ein mehr als verdientes 1:1.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: Zufrieden war Grün-Weiß-Trainer Winni Ronig nach dem Abpfiff. „Der Punktgewinn war mehr als verdient. Vielleicht hätten es auch drei Punkte werden können. Aber auch den Gästen war es noch möglich, in der Schlussphase das Siegtor zu machen“, meinte er. Dabei fing das Derby gegen die Jugendsportler alles andere als verheißungsvoll an.

Ersatzkeeper Jonas Reisky, der seit einigen Wochen den verletzten Stammkeeper Thomas Pietta mehr als nur vertritt, sich mittlerweile in der ersten Mannschaft festgespielt hat, verletzte sich beim Aufwärmen. „Da ist dann Sascha Herden ins Tor gerückt. Er hat eine sehr gute Leistung gezeigt, nicht einfach, wenn man zehn Minuten vor dem Anpfiff erfährt, dass man in den Kasten muss“, zollte Ronig ihm ein dickes Kompliment. „Aber bei ihm merkt man die ganze Routine und die Erfahrenheit, dies hat sich einfach wieder ausgezahlt“, fügte er an.

So war es dem dritten Torhüter im Bezirksligateam denn auch vorbehalten, den einen Punkt zu retten. Denn Herden parierte in der 78. Minute den „Hammer“ von Wenaus Mark Lorbach, eine Minute später entschärfte er einen Ball von Joseph Mbuyi, der, und dies dürfte mit entscheidend auf den Spielverlauf in den 90 Minuten gewesen sein, absolut nicht zum Zuge kam.

Dabei war es gerade dieser Stürmer, der in den letzten drei Spielen sieben Mal für Wenau getroffen hatte, was für Wenau mit Tabellenplatz 2 und 29 Punkten belohnt wurde. Welldorf-Güsten hat elf Punkte auf dem Konto, steht auf Rang 12. Die nächste Pflicht steht beim FC Bergheim 2000 an, aktuell Vorletzter mit zehn Punkten.

Germania Lich-Steinstraß: Die Leistung von Germania Lich-Steinstraß beim CfR Buschbell bezeichnete Trainer Daniel Schmitz als ordentlich bis top. Das Ergebnis schrieb der Trainer in erster Linie dem Schiedsrichter zu. Lich-Steinstraß verlor 1:2, die Mannschaft sah sich um den Lohn ihres Einsatz es geprellt.

„Ich habe mehrere Entscheidungen nicht verstanden und mit mir auch Spieler von Buschbell“, zeigte Schmitz wenig Verständnis für den Schiedsrichter und bedauerte den Spielverlauf. In der ersten Halbzeit funktionierte das Umschaltspiel bei den Germanen gut, die Gastgeber kamen zu kaum einer Chance, die Partie war ausgeglichen. Die Führung für Lich-Steinstraß durch Sven Weber (52.) fiel nach Schmitz Urteil unter tätiger Mithilfe von Buschbells Verteidigung.

Danach allerdings bekam der CfR einen Elfmeter zugesprochen, den Cengiz Can verwandelte (68.), dessen Foulwürdigkeit stark angezweifelt wurde. Nachdem Ergin Abdul (65.) auf 2:1 für Buschbell erhöht hatte, wurden den Germanen zwei Strafstöße verwehrt, was allgemeinen Frust hinterließ.

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