Bezirksliga: Lich-Steinstraß setzt sich ab von der Gefahrenzone

Von: tm/hfs.
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Jülich. Fürchterlich unter die Räder kam Grün-Weiß Welldorf-Güsten im Bezirksliga-Spiel gegen Bedburg. Während die Ronig-Elf mit 2:6 verlor, landete Germania Lich-Steinstraß einen 2:0-Sieg über Bliesheim.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: „Wir haben die ersten 30 Minuten total verpennt“, sagte nach dem 2:6 in Bedburg Welldorf-Güstens Trainer Winni Ronig. Der musste kurzfristig Daniel Thauer und Takuya Nagae ersetzen. Auch wenn die Gastgeber per verwandeltem Foulelfmeter in der 30. Minute in Führung gingen, glich diese Mohammed Makki nach tollem Zuspiel von Marcel Röttgen in der 39. Minute aus.

„Ein Stellungsfehler in der Abwehr bescherte uns dann das 1:2“, meinte Ronig, der sich anschließend ärgerte, dass Julian Schmidt sozusagen im Gegenzug das 2:2 nicht machte. „Anstatt per Lupfer zu versuchen, das Leder zu versenken, hätte er voll abziehen sollen, dann wären wir wieder im Spiel gewesen“, meinte der Gästetrainer, der dann aus seiner Sicht eine total verkorkste zweite Hälfte erlebte.

„Da fehlte es bei uns an allem: kein Passspiel, keine Zuordnung, Unzulänglichkeiten im Spielaufbau“, fand Ronig viele Gründe für das Versagen. Da man die Pässe der Bedburger in die Schnittstellen in der Abwehr nicht verteidigen konnte, somit zwangsläufig jegliche Aktionen in der gegnerischen Hälfte ausblieben, war den Angriffen der Bedburger nichts entgegen zu setzen.

Vier Konter, herrlich abgeschlossen, brachten den Gastgeber klar mit 6:1 auf die Siegstraße. Mo Makkis Treffer zum 2:6 in der 90. Minuten war allenfalls Ergebniskorrektur. „Damit haben wir unser gutes Torverhältnis, das wir uns in den zwei Spielen davor aufgebaut haben, wieder versaut“, ärgerte sich Ronig, der nach eigenem Bekunden jetzt unter der Woche „die Jungs ran nehmen“ wird, denn am Sonntag kommt der VfR Bachem, den man mit einer Niederlage nach Hause schicken sollte, um diesen damit auf den drittletzten Tabellenplatz fest zu nageln.

Selbst blieben die Grün-Weißen trotzdem auf Platz 13, würden allerdings näher an das untere Mittelfeld heranrücken.

Germania Lich-Steinstraß: Einen wichtigen Sieg fuhr Germania Lich-Steinstraß mit dem 2:0 (1:0) gegen den BC Bliesheim ein. Die drei Punkte bugsierten die Mannschaft in die Tabellenmitte und schufen einigen Abstand zu den Abstiegsplätzen. Vor allem aber schaffte die Mannschaft es, den Druck über die gesamte Spielzeit aufrecht zu halten. „Die erste Halbzeit war nicht so berauschend“, erklärte Trainer Chris Schiefer.

Aber im zweiten Durchgang dominierte die Germania auf dem Rasen. Auch ohne Stürmer wie Felix Keppel oder Ersan Kocyigit traf die Mannschaft, auch mit einem wiedererstarkten Thomas Mudrack. Der traf zwar nicht selbst, ackerte dafür aber und sorgte für Gefahr im gegnerischen Strafraum.

Mit diesem Sieg im Gepäck reist Lich-Steinstraß am Donnerstag zum VfR Bachem (19.30 Uhr). In der vergangenen Saison war das eine lösbare Aufgabe. Diesmal werden die Gastgeber, die auf einem Abstiegsplatz rangieren, sich sicher nach Kräften wehren.

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