Lich-Steinstraß - Bezirksliga: Lich-Steinstraß belohnt sich nicht

Bezirksliga: Lich-Steinstraß belohnt sich nicht

Von: tm
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Trainer Jasko Coralic fordert von allen Mannschaftsteilen ein konsequenteres Defensivverhalten. Foto: hfs

Lich-Steinstraß. Immer noch nicht im Anfangsschwung der Saison befindet sich Germania Lich-Steinstraß. In einer Nachholbegegnung des 11. Spieltags spielte die Mannschaft beim Bedburger BV 1:1 (0:0).

Auf dem Kunstrasenplatz der Gastgeber taten sich die Germanen anfangs schwer, in Spielfluss zu kommen. Die Umstellung brauchte ihre Zeit, die die Bedburger allerdings auch nicht zu nutzen wussten. Bis zur Pause sahen die Zuschauer eine Begegnung, die sich überwiegend im Mittelfeld abspielte.

Einzig Kevin Zöller hatte eine Großchance in der 26. Minute. Mit einem Steilpass von Ersan Kocyigit bedient, tauchte er allein vor Torhüter Nicolas Koutousakis auf. Aber ihm fehlte die Kaltblütigkeit zum erfolgreichen Abschluss. In diesem Moment wurde Felix Keppel schmerzlich vermisst, doch der hatte sich zuletzt mit Rot selbst vom Platz geschossen. „Ich hatte mir insgesamt mehr erhofft“, gab Trainer Jasko Coralic hinterher nicht nur mit Blick auf die erste Halbzeit zu.

Nach dem Seitenwechsel startete Lich-Steinstraß jedoch zunächst deutlich besser und entschlossener. Der Führungstreffer durch Kocyigit (48.) hätte für Stabilität sorgen können. Zöller hatte die entscheidende Vorarbeit geleistet. Doch statt dessen kamen die Gastgeber in Person von Tim Wieland, einem alten Bekannten in Lich-Steinstraß. Der ließ mit demselben Trick gleich drei Verteidiger aussteigen und schoss für Torhüter Nick Jansen unhaltbar ein (66.).

„Unsere Abwehr ist nicht schlecht“, verteidigte Coralic seine Hintermannschaft. „Unser Problem ist, dass wir alle defensiv schlecht arbeiten.“ Damit waren die übrigen Mannschaftsteile gemeint, denen das Umschalten zu schwer fiel.

„Wir haben insgesamt die besseren Chancen gehabt“, gab sich der Trainer überzeugt, auch mit Blick auf die letzte halbe Stunde. In der schaffte es die Germania indes nicht, dem Spiel noch einmal eine entscheidende Wende zu geben. „Deshalb bin ich insgesamt mit der Punkteteilung zufrieden. Es war ein gerechtes Unentschieden.“ Für den Trainer ist es wichtig, bis zur Winterpause den Kontakt nach oben nicht abreißen zu lassen. Dafür zählt jeder Punkt.

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