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Bezirksliga: Keine Punkte für Welldorf-Güsten und Lich-Steinstraß

Von: hfs./tm
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Hussein Makki von GW Welldorf-Güsten (r.) im Luftduell mit Eugen Lorenz. Foto: Kròl

Jülich. Für die beiden Fußball-Bezirksligisten aus dem Nordkreis war der jüngste Spieltag einer zum Abhaken. Beide kassierten Niederlagen.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: Wenn man gegen den Tabellenführer verliert, ist das kein Beinbruch. Dies sagt sich auch Winni Ronig als Coach von Grün-Weiß Welldorf-Güsten, der sich mit 2:4 gegen Lindenthal-Hohenlind geschlagen geben. „Natürlich war der Gästesieg verdient, aber wenn man die Begleitumstände sieht, kann man sich trotzdem ärgern“, meinte Ronig nach dem Abpfiff.

Vor rund 200 Zuschauern gingen die Gäste nach einer Viertelstunde in Führung. „Diesem Treffer ging ebenso ein klares Foulspiel voran wie dem 0:2 drei Minuten später“, moserte der Coach, der daraufhin schon seine Pläne, möglichst lange zu Null zu spielen und das Spiel offen zu halten, begraben konnte. „Denn die Gäste hatten eine starke Windunterstützung, wir kamen aus der eigenen Hälfte überhaupt nicht raus.“ So musste die Platzelf feststellen, dass sie in den ersten 45 Minuten kein geeignetes Mittel fand, dem Spitzenreiter auch nur einigermaßen Paroli zu bieten. So kassierte sie schon in der 25. Minute das 0:3.

„Doch in Halbzeit 2 haben wir dagegenhalten können, da haben wir richtig gut gespielt“, attestierte Ronig seinen Jungs ein gutes Spiel. Das war mit dem 1:3-Anschlusstreffer von Hohmeier kurz vor der Pause nochmals spannend geworden. Erst recht nach dem verwandelten Handelfmeter von Gabriele Di Benedetto in der 54. Minute. Danach hatte der Gast mehrmals das Glück des Tüchtigen, denn ohne Weiteres hätten die Chancen von Mo Makki oder Tukuya Nagae zwischen der 55. und 60. Minute zum 3:3 führen können.

Natürlich brachte Ronig nochmals Offensivkräfte, wechselte Julian Schmidt und Jonas Küpper in der 80. Minute ein. „Aber dann kassieren wir das 2:4, ein klares Abseitstor“, meinte Ronig frustriert, um dann aber festzustellen, „dass der Sieg unter dem Strich verdient war, meine Jungs ein gutes Spiel gemacht haben“. Die nächste Pflicht führt Welldorf-Güsten zum BV Bedburg, wo am Sonntag ab 15.15 Uhr gespielt wird.

Germania Lich-Steinstraß: Keineswegs mit Ruhm hat sich Germania Lich-Steinstraß am vergangenen Sonntag bekleckert. Beim TuS Mechernich sorgte die Mannschaft selbst dafür, dass am Ende die Gastgeber mit einem 1:0 vom Platz gingen und die Gäste mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten.

Zugegeben, der Aschenplatz war nicht optimal. Und zugegeben, der Wind trug auch dazu bei, die Verhältnisse auf dem Platz jeweils eine Halbzeit lang zu unterstützen. „Aber mit den Problemen musste jede Mannschaft auskommen“, stellte Trainer Daniel Schmitz unmissverständlich klar. Der angesäuerte Coach hatte eine durchwachsene erste Hälfte gesehen, in der seine Spieler jedoch keine einzige echte Torchance zustande brachten. „Ich musste in der Kabine ein bisschen rumpeln.“

Das zeitigte jedoch keinen Erfolg. Denn das schwache Spiel auf beiden Seiten riss keinen Zuschauer auch in Durchgang 2 von den Sitzen. Einzig die Abwehr der Germanen bekam eine befriedigende Note ausgestellt. Das Tor in der Nachspielzeit durch Alexander Knipp war der Höhepunkt und die Quittung für zu wenig Engagement. „Zwei Torschüsse im Spiel sind einfach enttäuschend“, sagte Schmitz.

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