Bezirksliga: Es läuft richtig rund bei Germania Lich-Steinstraß

Von: tm
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Zum Saisonende setzt Germania Lich-Steinstraß zum Höhenflug an. Hier „fliegt“ Thomas Mudrack (l.). Foto: Kròl

Lich-Steinstraß. Die Erfolgskurve bei Germania Lich-Steinstraß zeigt weiter oben. Mit dem Sieg gegen den SV Weiden am vergangenen Wochenende stabilisierte die Mannschaft ihren zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga, Staffel 3. Damit rückt der mögliche Aufstieg in die Landesliga langsam näher.

Beim 3:0 gegen den angereisten SV bewies Germania Lich-Steinstraß eine Qualität, mit der man sich auch eine Spielklasse höher durchaus behaupten kann.

„Ich würde nicht sagen, dass der Gegner so schlecht war“, zog Trainer Jasko Coralic Bilanz. „Aber wir haben heute sehr gut das umgesetzt, was wir in der Woche trainiert hatten.“ Dem Trainer scheint es über die Saison hinweg gelungen zu sein, dass seine Spieler immer besser die Regieanweisungen umsetzen. Die gab der hin und wieder sehr emotionale Trainer diesmal in sehr dosierter Form von der Außenlinie. Er bemängelte allenfalls das Nachlassen in der letzten Viertelstunde, was jedoch angesichts der deutlichen Führung durchaus verständlich war. Die Mannschaft hat inzwischen auch gelernt, mit ihren Kräften ökonomischer umzugehen.

Denn bis dahin hatte die Germania über die gesamte Spielzeit hinweg das Spiel dominiert. Der erste Treffer durch Felix Keppel (12.) fiel so frühzeitig, um das notwendige Selbstvertrauen bei den Spielern zu stärken.

Die immer wieder überraschend gespielten steilen Pässe brachten die Hintermannschaft von Weiden ein ums andere Mal in Verlegenheit.

Es dauerte bis zur 51. Minute, bevor Thomas Wirtz mit seinem Treffer eine Vorentscheidung schaffte. Zu dem Zeitpunkt war jedoch klar, dass die Gäste nur mit einem Wunder noch eine Wende schaffen konnten. Mit dem dritten Treffer durch den gerade eingewechselten Kevin Zöller (71.) war alles entschieden. Verständlich, dass dann die Germania auch einen Gang zurück schaltete.

„Wir haben heute im Vergleich zu den letzten Spielen noch besser gespielt“, beurteilte der Trainer die Leistung. Es sei mehr körperliche Robustheit und Stabilität zu beobachten. „Das sollte eigentlich jedes Mal so sein“, lächelte Coralic.

Sogar der Wechsel im Tor machte sich überhaupt nicht bemerkbar. Aus gesundheitlichen Gründen hatte der Trainer diesmal Nik Jansen zwischen die Pfosten gestellt. Lediglich die häufigen Abschläge, die im Seitenaus landeten, verwunderten die Zuschauer ein wenig.

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