Bezirksliga: Dem Gegner reichen 20 Minuten

Von: hfs.
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Jülich. Den Spitzenreiter aus Kückhoven ärgern wollte der FC Inden/Altdorf bei seinem jüngsten Auftritt bei der Germania.

Doch daraus wurde nichts, man verlor klar und deutlich mit 1:4. Ein Ergebnis, das Trainer Peter Kosprd wurmte. „Da trage ich eine gehörige Mitschuld dran. Ich habe eine falsche Aufstellung gewählt, jedenfalls im ersten Spielabschnitt“, bekannte der frei und offen.

Wenn man sich die Torfolge ansieht, ist dieses Bekenntnis verständlich. Denn schon nach 20 Spielminuten lagen die Gäste mit 0:3 hinten. „Unsere Abwehrreihe war daran mehr als beteiligt“, sagte der Coach, der sich das Engagement der zweiten Hälfte für den ersten Spielabschnitt gewünscht hätte.

„Wir haben in den ersten 45 Minuten alles vermissen lassen, was vorab angesprochen wurde“, bemängelte Kosprd insbesondere „die fehlende Laufbereitschaft und Einsatz“. So liefen die FCler meistens dem Gegner hinterher, obwohl dieser, wie erahnt, nur mit langen Bällen nach vorne operierte.

Pfosten und Latte

Aber auf diese Speilweise stellte sich Inden/Altdorf erst nach der Pause ein. bevor durch Timo Johnen der Anschlusstreffer fiel (69.), hatten Büttner und Mirbach gleich zweimal den Pfosten beziehungsweise einmal die Latte getroffen. Und Johnen hatte nach dem 1:3 auch noch den zweiten Treffer auf dem Fuß.

„Aber bei dieser Chance hätte er Eigensinn beweisen, nicht noch abspielen müssen“, reagierte Kosprd, der den Platzverweis für Simon Schimitzek nicht als „Notbremse, allenfalls als Trikotzupfen“ auslegte. So musste der Gast ab der 70. Minute in Unterzahl agieren. Kosprds Fazit: „Wären wir die 90 Minuten so angegangen wie die zweite Halbzeit, dann wäre das Spiel ziemlich eng und ausgeglichen verlaufen.“

Die nächste Meisterschaftspflicht führt den FC 09/21 zu Hause gegen die Eintracht aus Verlautenheide, momentan auf Platz 8 der Bezirksliga-Gruppe 4. Der FC Inden/Altdorf ist aktueller Tabellenzehnter.

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