Jülich - Bezirksliga: Chancenlos gegen die Offensive der Sportfreunde

Bezirksliga: Chancenlos gegen die Offensive der Sportfreunde

Von: tm/sf.
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Vor der zweiwöchigen Spielpause, bedingt durch den kommenden Totensonntag mit dem generellen Spielverbot bis 18 Uhr, kamen die beiden Bezirksligisten Welldorf-Güsten und Lich-Steinstraß zu den von den Fans erwarteten Ergebnisse.

Die Grün-Weißen kassierten die allgemein erwartete Niederlage gegen die Sportfreunde Düren (0:3). Die Germania holte knapp, aber nicht unverdient, einen Sieg bei der DJK in Frechen. Dort hieß es 1:0 für die Gäste.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: „Die Niederlage geht vollkommen in Ordnung. Die Sportfreunde haben die spielstärkste Offensive der Liga. Die spielen besonders im Mittelfeld einen hervorragenden Fußball“, kommentierte Trainer Winni Ronig vom Gastgeber. Er ließ nicht unkommentiert, dass seine Elf im gesamten Spiel nur eine einzige echte Tormöglichkeit hatte. Die resultierte aus der 27. Spielminute. Da kam Hussein Makki frei stehend zum Schuss.

Doch Dürens Torhüter Nikola Bobchev konnte den Ball noch zur Ecke lenken. Kurz danach fiel dann das 1:0 für Düren. Auch wenn nach Ansicht der Platzelf Torschütze Xhalal Kurtaliqi klar im Abseits stand, auch in Folge dominierten die Sportfreunde, kamen bis zur 54. Minute zu einem klaren 3:0-Vorsprung, sehr zur Freude von Trainer Faton Popova. „Unsere mannschaftliche Geschlossenheit ist der Schlüssel zum Erfolg“, unterstrich er, wollte weder Offensive, noch Defensive in den Vordergrund stellen.

Diese, von der gesamten Mannschaft Druck machende Spielweise, beeindruckte auch Ronig. „Die klare Führung haben die nicht verwaltet, die rannten immer wieder an“, lobte er. Dass man damit nicht zurecht gekommen sei, war für den Welldorf-Güstener Übungsleiter auch dem Umstand geschuldet, dass seine Offensivkräfte nicht den besten Tag erwischt hatten. „So konnten wir keine Entlastungsangriffe fahren, wobei ich sagen muss, dass wir gegenüber unserem Gast nur ganz wenige Torchancen hatten. Und Hundertprozentige keine einzige.“ Jetzt nutzt der Tabellendreizehnte die Spielpause zur Vorbereitung auf das Hinrunden-Restprogramm. Am 3. Dezember geht es zu Hause gegen Aufsteiger Winden, die letzte Paarung in diesem Jahr steigt dann beim Schlusslicht BC Bliesheim.

Germania Lich-Steinstraß: Einen Arbeitssieg erkämpfte sich Germania Lich-Steinstraß bei Viktoria Frechen. Das Siegtor fiel durch einen Handelfmeter, Sven Weber schoss es (68.). „Das war vielleicht ein wenig glücklich“, gab Trainer Daniel Schmitz zu. „Aber wenigstens hatten wir diesmal das Glück auf unserer Seite.“ Das brauchte die Mannschaft, die nach des Trainers Auffassung ein ordentliches Spiel gemacht hatte. Abstriche gab es für die ersten Halbzeit, in der die Germanen öfter mal „hinterher liefen“.

Dafür bestimmte Lich-Steinstraß den zweiten Durchgang, war spielerisch besser, musste aber natürlich den Druck nach dem Tor über 20 Minuten aushalten. „Alle haben sehr gut verteidigt.“ Das Lob aus dem Mund von Trainer Schmitz wiegt umso mehr, da der Coach eher selten Zuckerbrot verteilt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert