Bewährungsstrafe für einen „Läufer“

Von: gep
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Jülich. Der Jülicher K. (29) ist am Mittwoch vom Amtsgericht Jülich wegen Rauschgifthandels zu einer Haftstrafe von zwölf Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Das war das Ergebnis einer „Verständigung“ auf Vorschlag von Strafrichterin Claudia Wolny.

K. gestand „Beihilfe und eine täterschaftliche Abgabe“ von jeweils 100 Gramm Marihuana in fünf Fällen als „Läufer“ für den schon verurteilten Jülicher Dealer F. (31), der am zweiten Verhandlungstag zwar vor Gericht erschien, aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte.

Der 29-jährige Angeklagte habe, so Wolny, nicht auf eigene Rechnung und damit nicht zu seinem Vorteil gehandelt, lebe mittlerweile „in geordneten persönlichen Verhältnissen“ und steht nach eigenen Angaben kurz vor dem Anschluss einer Ausbildung, nachdem er krankheitsbedingt seinen ersten Beruf hatte aufgeben müssen. Auch konnte bei einer Hausdurchsuchung nichts Belastendes sichergestellt werden.

Zuvor war er aber erheblich und auch einschlägig in Erscheinung getreten mit insgesamt neun Eintragungen im Zentralregister von Unfallflucht bis zum Erschleichen von Leistungen.

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