Betreutes Wohnen an der Frauenrather Straße geplant

Von: Adi Zantis
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An der Frauenrather Straße in Aldenhoven präsentiert Vorsitzender Franz Fiedler einen Bebauungsplan, mit dem die Woga die spätere Neubebauung der Grundstücke vorantreiben will. Foto: Zantis

Aldenhoven. Mit der Planungsaussicht auf „betreutes Wohnen“ könnte in Aldenhoven gleichzeitig das leidige Thema Sanierung der Frauenrather Straße gelöst werden.

Nachdem ein Großteil der Mietwohnungen an einen privaten Investor verkauft wurde, sind für die Wohnungsverwaltungsgesellschaft Aldenhoven mbH & Co KG (Woga) als Eigentümer noch drei Wohnblocks mit dringendem Sanierungsbedarf belastet und nur noch zu 50 Prozent bewohnt.

Wie Woga-Vorsitzender Franz Fiedler mitteilte, könnte mit dem Abriss der Gebäude eine entsprechende Neubebauung der Grundstücke wesentlich leichter geplant werden. Dazu gibt es im Vorfeld konkrete Planungen, die mit der Realisierung von Objekten im Rahmen der Bebauung für betreutes Wohnen möglich wären. Vorgesehen sind insgesamt vier Einheiten, die eine Gesamtwohnfläche von 2024 Quadratmeter umfassen. In den einzelnen Häusern sollen insgesamt 22 Zweiraum-, zwei Dreiraum- und elf Einraum-Wohnungen angeboten werden. Alle Wohnungen wären behindertengerecht errichtet. In den bebauten Bereich einbezogen werden auch Flächen in der angrenzenden Probsteistraße. Die voraussichtlichen Mietpreise liegen bei rund 6,50 Euro pro Quadratmeter.

Die bereits mit konkreten Vorplanungen und einem entsprechenden Kostenrahmen vorgelegten Entwürfe für so genannte Staffelgeschoss-Häuser berücksichtigen auch das Umfeld. Zwischen den versetzt angeordneten Objekten sollen ebenfalls großzügig angelegte Grünbereiche entstehen.

Für die vorgesehenen Baumaßnahmen hat sich auch Woga-Geschäftsführer Hans Schröder ausgesprochen. Er bevorzugt ebenfalls den Abriss der alten Häuser und favorisiert eine Planung für die Neubebauung der geräumten Grundstücke. Aldenhovens Bürgermeister Lothar Tertel sieht an der Frauenrather Straße ebenfalls dringenden Handlungsbedarf. Nach seiner Einschätzung verfügt die Woga über die Möglichkeit zur Realisierung der genannten Pläne.

Die Woga-Geschäftsleitung hat mit der Vorlage von konkreten Planungen einen ersten Schritt getan, so dass nach der Genehmigung die Gesellschafterversammlung kurzfristig einen Planungsauftrag erteilen kann.

„Das Problem Frauenrather Straße ist für mich immer ein besonderes Anliegen gewesen“, sagte Woga-Vorsitzender Franz Fiedler, „und ich werde mich auch weiterhin gezielt für eine zufriedenstellende Lösung einsetzen!“

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