Jülich/Berlin - Besuch in Berlin: Wie wird eigentlich Politik gemacht?

Besuch in Berlin: Wie wird eigentlich Politik gemacht?

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CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel hat große Freunde an der Diskussion mit den Oberstufenklassen der Stephanusschule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt `Geistige Entwicklung´ des Kreises Düren, Jülich-Selgersdorf im Ausschusssaal des Bundestages.

Jülich/Berlin. Die Oberstufenklassen der Stephanusschule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung des Kreises Düren aus Jülich-Selgersdorf besuchten Berlin auf Einladung des Bundestagsabgeordneten des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU), um hautnah im Deutschen Bundestag zu erfahren, wie dort Politik gemacht wird.

„Ich freue mich riesig über Euren Besuch im Deutschen Bundestag in Berlin“, begrüßte Christdemokrat Thomas Rachel die 40 teils geistig und körperlich beeinträchtigen Kinder in einem Ausschusssaal des Bundestages.

Im Gespräch mit den Schülern erläuterte Thomas Rachel seine Arbeit im Bundestag. Dabei ließ er die Schüler immer wieder demokratisch abstimmen, wenn sie uneinig waren. „Nun erlebt ihr selbst, was Demokratie bedeutet. In demokratischen Parlamenten entscheidet die Mehrheit darüber, welche Gesetze beschlossen werden“, erläuterte Thomas Rachel MdB, der sich über die rege Teilnahme der Schüler freute.

Diese wurden neben ihren Lehrern auch von Bundesfreiwilligendienstleistenden begleitet, die diejenigen mit Behinderung in ihrem Schulalltag und bei Ausflügen betreuen und so eine gezielte Förderung ermöglichen. Die anwesenden Lehrer bedankten sich bei Thomas Rachel, der erst im letzten Jahr erreicht hatte, dass auch weiterhin Bundesfreiwilligendienstleistende an den Förderschulen im Kreis Düren tätig sein können.

Damals wandten sich die Schulpflegschaften der Stephanusschule Jülich-Selgersdorf und der Christophorus-Schule Düren an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel MdB und baten um seine Hilfe: Denn es sollten keine Bundesfreiwilligen mehr zugeteilt werden.

Thomas Rachel erreichte über den „kurzen Dienstweg“ mit seinem Staatssekretärskollegen im Bundesfamilienministerium, Hermann Kues (MdB), dass auch weiterhin die Förderschulen im Kreis Düren durch engagierte Bundesfreiwillige unterstützt werden können.

„So können Bundesfreiwillige Menschen mit Behinderung bei der Mitwirkung an Bildung und gesellschaftlichem Leben unterstützen. Die jungen Bundesfreiwilligendienstler erweitern zugleich auch ihren eigenen Horizont und sammeln wertvolle Lebenserfahrungen“, betonte der Bundestagsabgeordnete.

Nach der Gesprächsrunde mit Thomas Rachel konnten die Schüler einem Vortrag im Plenarsaal des Bundestages beiwohnen und abschließend die berühmte Glaskuppel auf dem Dach des Reichstages besichtigen.

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