Bestens umsorgt feiert der Nachwuchs im Jugenddiscozelt

Von: Kr.
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Kids und Jugendliche ab zwölf Jahre hatten Zutritt zum Festzelt und durften hier nach Herzenslust feiern. Foto: Król

Jülich. Mittlerweile ist es eine eingespielte Sache. Die Stadt Jülich, alle Einrichtungen, die sich in der Jugendarbeit engagieren, Schulen und viele fleißige Helfer wissen, was zu tun ist. Zum 23. Mal fand die Jugenddisco am Altweiberdonnerstag auf dem Schlossplatz statt.

Ab zwölf Jahre hatten sie Zutritt zum Festzelt und durften hier nach Herzenslust feiern. DJ Martin und DJ Faiton sorgten mit Stimmungshits von den „Bläck Fööss“ bis zu den „Höhnern“ und alles, was darüber hinaus zurzeit im Karneval „in“ ist, für beste Stimmung. Doch sie präsentierten auch dass, was Jugendliche ansonsten gerne hören: Vom Hip-Hop bis Techno war alles dabei.

Da schlugen schnell die Stimmungswogen hoch, und es herrschte eine ausgelassene Feierstimmung. Natürlich wurde von den rund 40 ehrenamtlichen Helfern genau darauf geachtet, dass das Jugendschutzgesetzt beachtet wurde. THW und DRK waren zur Stelle, und auch reichlich Polizei sowie Sicherheitsdienste schützten die Traditionsveranstaltung. Komplett war die Kölnstraße gesperrt und zur glasfreien Zone erklärt worden. Streng wurden hier nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Passanten kontrolliert.

Wie Elisabeth Fasel von der Stadt Jülich berichtete, hat sich dieses Konzept in der Vergangenheit bewährt. „Durch die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, im Festzelt zu feiern, gibt es kaum noch Zwischenfälle, auch nicht in der Innenstadt“, sagte sie. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die über 1000 jugendlichen Narren, die das Festzelt besuchen, hier bestens aufgehoben sind. Es stand sogar im DRK-Zelt eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle „Frauen helfen Frauen“ bereit, an die sich Mädchen wenden konnten, falls sie sich unsicher oder bedrängt fühlten. Doch die Organisatoren trieb eine andere Sorge um. Immer wieder ging ein der Blick zum Zeltdach, schließlich war eine Sturmwarnung ausgerufen worden.

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