Besser, aber noch immer nicht zum Besten

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Heinz Spelthahn (Mitte) Vorsit
Heinz Spelthahn (Mitte) Vorsitzender der CDU Mersch/Pattern erläutert die Situation. Landtagsabgeordneter Josef Wirtz und Landrat Wolfgang, Heinz Schaaf (Ortsvorsteher von Mersch) und Hans Pinell als Vertreter der Stadtverwaltung Jülich informierten aus ihren Bereichen.

Mersch. Die CDU will dafür sorgen, dass das Thema „Verkehrsberuhigung” der alten B 1 in Mersch auf der Tagesordnung bleibt. Heinz Spelthahn, Vorsitzender der CDU Mersch/Pattern, versprach auf einem gut besuchten Ortstermin mitten in Mersch das dauerhafte Engagement der Politik für eines der zentralen Themen.

Spelthahn dankte Landtagsabgeordneten Josef Wirtz und Landrat Wolfgang Spelthahn für den erfolgreichen Einsatz. Seit zehn Jahren wird um die Tempo- und Lärmreduzierung gekämpft. Angefangen von der Einrichtung der Parkbuchten und Ortseingangsverengung über Tempo „30” in der Rübenkampagne konnten in den letzten beiden Jahren substanzielle Fortschritte gemacht werden: Tempo „30” für Lkw und Landwirtschaft ganzjährig in der ganzen Ortsdurchfahrt, Tempo 30 für alle ganzjährig auf 550 von 900 m Ortsdurchfahrt.

Arge Belastung

Es kristallisierte sich vor allem heraus, dass die mittlerweile mehr als viermonatige Kampagne eine arge Belastung darstellt. Die Sicherheit der Fußgänger ist in den Bereichen mit schmalen Borden nicht gewährleistet. Kritisiert wurden auch die Verengungen in den beiden Eingangsbereichen. Noch immer nicht ist es gelungen, eine wirkliche Verlangsamung zu erreichen. Die Anwohner fordern, dass in beiden Bereichen nur jeweils ein Fahrzeug passieren darf. Vielfach werden - auf Kosten des Steuerzahlers - die aufgestellten Baken einfach umgefahren und die Verursacher fahren weiter.

Landrat Spelthahn konnte eine gute Nachricht übermitteln: Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist leicht gesunken durch die jüngsten Maßnahmen. Schlechte Nachricht hatte Landtagsabgeordneter Josef Wirtz: Die rot-grüne Landesregierung werde keine Umgehungen mehr bauen. Umso mehr kommt es auf bauliche Maßnahmen innerhalb der Ortsdurchfahrt an. Dies wird jetzt mit der Stadtverwaltung Jülich im Einzelnen geklärt.

Die CDU will zu besonders kontroversen Punkten die Anlieger befragen. Umstritten sind vor allem: Geschwindigkeitsmessungen mit anschließendem Bußgeld und „Parkverbot kontra Hindernisse”. In diesem letzten Punkt treffen sich zwei „Glaubensrichtungen”: Ist eine glatte Durchfahrt ohne Hindernisse der beste Lärmschutz (so die Befürworter) oder ist das der Freibrief für gefährliche Unfälle (so die Gegner des Parkverbots in der Ortsdurchfahrt). Hier wird man Stück für Stück an einer tragfähigen Lösung arbeiten müssen.

Schlussendlich bedankte sich Heinz Spelthahn bei Willi Plum und Konny Eskens sowie den beiden Ortsvorstehern von Mersch, Heinz Schaaf, und Pattern: „Wenn es um die Gesundheit der Bürger geht, ziehen alle Parteien an einem Strang.”
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