Besinnung auf die Tradtion als Wissenschaftsstadt

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Die Visionen verdichten sich: Im Stadtteilzentrum fassten die Teilnehmer des 4. Workshops zur Zukunftsstadt die gesammelten Ideen zu konkreten Handlungsempfehlungen zusammen. Foto: Stadt Jülich/Stein

Jülich. Wie leben wir im Jahr 2030? Was können Bürger heute schon tun, um „innovative Vorhaben mit Leuchtfunktion“ in Angriff zu nehmen, die zukünftiges Leben in der Stadt Jülich erleichtern? Dezernentin Katarina Esser begrüßte im neu eröffneten Stadtteilzentrum im Nordviertel Mitglieder des Kompetenzteams und engagierte Bürger aus den Arbeitsgruppen der drei vorangegangenen Workshops zum Projekt „Jülich 2030+ - Bürger.Schaffen.Zukunft.“

Es galt, die im Dialog mit der Bürgerschaft entstandenen Ideen zu definieren und greifbar zu machen, Handlungsempfehlungen zu entwickeln und die bisherigen Visionen zu verdichten als Grundlage für die Bewerbung zur nächsten Projektphase.

Nächste Phase als Ziel

Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen Wettbewerb zur Zukunftsstadt bemühen sich seit vielen Monaten gemeinsam mit Jülich 51 weitere Städte um die Fördermittel für die im Herbst beginnende zweite Wettbewerbsphase.

Hier werden die besten Visionen von dann nur noch 20 Teilnehmerstädten wissenschaftlich geprüft und gemeinsam mit den Bürgern weiterentwickelt, von denen dann in der dritten und letzten Wettbewerbsphase maximal acht in „Real-Laboren“ umgesetzt werden sollen.

Nach drei Stunden intensiver Diskussion der Leitziele und Handlungsempfehlungen stellte sich als Schnittmenge quer durch alle Handlungsfelder – von der Quartierentwicklung über Verkehr, soziale Teilhabe, Bildung bis zu Infrastruktur – der Wunsch nach geistiger und physischer Mobilität, barrierefreie Information durch Vernetzung in jeder Hinsicht sowie Besinnung auf Jülich als Wissenschaftsstadt mit Tradition heraus.

Die Teilnehmer einigten sich darauf, dass sich die Stadt Jülich mit gleich drei Projektvorschlägen für eine Fortsetzung der Förderungsphase bemüht: die Unterstützung bei der Entwicklung von Vernetzungsmöglichkeiten virtuell und real, zum anderen die Entwicklung einer mobilen Begegnungsstätte.

Vor allem die Förderung der Quartiersentwicklung auf dem alten FH-Gelände als dritter Projektvorschlag bietet die Gelegenheit, Teilhabe, Inklusion, Vernetzung, Mobilität und Gemeinschaft von der ersten Idee am Reißbrett bis zur Umsetzung zu berücksichtigen – „als von den Bürgern in der gesamten bisherigen Projektphase geäußerte Werte, die zeigen, worauf es den Menschen heute und auch in der Zukunft ankommt“, so Katarina Esser zusammenfassend.

Bis zur Abschlussveranstaltung der ersten Projektphase im Mai soll nun ein greifbares Modell anhand der zusammengetragenen Leitziele entwickelt werden, das die Jury des Ministeriums überzeugt, die Stadt Jülich auf ihrem Weg ins Jahr 2030 mit der Realisierung schon heute entwickelter Visionen zu unterstützen.

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