Beschädigte Feldwege erneuern statt flicken?

Von: ojo
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Linnich. Es ist ein Dauerposten im Linnicher Haushalt: Schotter. Dabei handelt es sich um den echten, steinernen. Diesen Schotter stellt die Stadt den Bauern zwischen Ederen und Hottorf zur Verfügung, um ramponierte unbefestigte Wirtschaftswege wieder auf Vordermann zu bringen.

Eine Bitte um Bereitstellung von Schotter hatte der Ortslandwirt der Stadt Linnich, Norbert Mühlenmeister, im Namen seiner Kollegen an die Stadt gerichtet. „Da die einzelnen Ortschaften mit ca. 150 Tonnen Material aus dem Vorjahr nicht viel bewegen können“, sei Nachschub dringend nötig. Den Einbau würden wie bisher die Ortsbauernschaften übernehmen.

Im Bau- und Liegenschaftsausschuss wurde die Schotterbestellung allerdings nicht einfach so durchgewunken. Es wurde vielmehr die Frage aufgeworfen, ob es nicht mehr Sinn mache, die beschädigten Feldwege von Grund auf zu richten, statt Jahr für Jahr mit Schotter zu flicken. Solch ein Gräter, der als Planierschieber den Mittelstreifen begradigt, schaffe für die anzusetzenden Schotterkosten 800 bis 1000 Meter begradigte Feldwegstrecke pro Ortschaft.

„Die Idee ist ja gut“, meinte Hans-Friedrich Oetjen (SPD). Aber man sollte diese Entscheidung nicht ohne vorherige Prüfung treffen. Das sah der Ausschuss letztlich genau so. Die Verwaltung erhielt folglich den Auftrag, die Schotter-Gräter-Frage zu prüfen. Vor allem sollte vorab die Meinung des Ortslandwirts eingeholt werden, dessen Antrag sich ja ausschließlich auf Material bezogen hatte. Denkbar wäre auch eine Wahl zwischen Schotter und Gräter, die den einzelnen Ortsbauernschaften überlassen wird.

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