Berufskolleg Jülich und FZJ besiegeln Partnerschaft

Von: Kr.
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Sie unterzeichneten den Kooperationsvertrag zwischen Forschungszentrum Jülich und dem Berufskolleg Jülich – von links: Waltraud Gräfen Referatsleiterin „Berufsstart“ IHK Aachen, Martina Jordan, KURS Basisbüro Düren, Schulleiterin Heike Schwarzbauer, Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender FZJ, Ulrich Ivens, Leiter der zentralen Berufsausbildung FZJ, und Schulrat Thomas Rellecke. Foto: Kròl

Jülich. Es ist vergleichbar mit einem Paar, das schon lange zusammenlebt und sich dann doch noch entschließt, die Ehe einzugehen. Seit vielen Jahren sind das Forschungszentrum Jülich und das Berufskolleg Jülich des Kreises Düren Partner in der dualen Berufsausbildung der Industriemechaniker und der Kaufleute für Büromanagement.

Außerdem arbeiten sie eng beim Projekt der Berufszielfindung für die Schüler und Schülerinnen der höheren Handelsschule zusammen. Nun gingen sie auch offiziell eine Lernpartnerschaft im Rahmen der Initiative KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) der IHK Aachen, Bonn/Rhein Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer Köln und der Bezirksregierung Köln ein.

Für die Schule ist dies bereits die vierte Kooperation, denn ähnliche Verträge bestehen mit der Sparkasse Düren, der AOK Rheinland-Hamburg und dem Autohaus Ferebauer. Mit dem Forschungszentrum hat man nun einen der größten Ausbildungsbetriebe des Kammerbezirks gewonnen, in dem rund 250 junge Menschen einen Beruf erlernen.

Umfangreich ist das Ausbildungsangebot in den verschiedensten Bereichen der „Forschungsstadt“; durch diese Kooperation wird es den Schülern und Schülerinnen ermöglicht, durch Berufsfelderkundungen und Betriebspraktika Einblicke in das jeweilige Berufsbild und in den Berufsalltag zu erlangen. „Lernpartnerschaften fördern realistische Berufswahlentscheidungen“, erklärte Waltraud Gräfen, Referatsleiterin „Berufsstart“ der Industrie und Handelskammer, bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung.

Ein rundum positives Echo

Das Berufskolleg hatte zu dieser kleinen Feier eingeladen. Schulleiterin Heike Schwarzbauer hieß ihre Gäste willkommen. Die Kooperation rief rund herum eine positive Resonanz hervor. Von allen Seiten wurde ihr eine vielversprechende Zukunft zum Wohle der Schüler und Schülerinnen und der Auszubildenden vorausgesagt.

Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, erklärte, dass es vor 30 Jahren kaum möglich gewesen sei, einmal einen Blick hinter die Kulissen der einzelnen Berufe zu werfen. Heute ist dies durch KURS möglich. Die Zusammenarbeit sieht er außerdem als Möglichkeit zu einem Erfahrungsaustausch zwischen Schule und FZJ. „Wir können voneinander lernen und gegenseitig Impulse geben“, schloss er.

Thomas Rellecke, Schulrat der unteren Schulaufsicht im Kreis Düren, betonte: „Es geht um die Vernetzung von Schule und Betrieben“ und forderte die jungen Menschen auf, die hier gebotenen Chancen zu nutzen.

Außerdem stellten auszubildende Industriemechanikerinnen und Mechaniker die Aktivitäten mit der flämischen Partnerschule Hasselt vor, die sie im Rahmen einer Kooperation besuchten. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von der Schülerin Jasmin Ravindran.

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