Berufsinfo-Markt wird in jedem Jahr größer

Von: Antonius Wolters
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Die menschliche Komponente: Das Nelly-Pütz-Berufskolleg präsentierte ihr Angebot in der Kinderpflege sehr anschaulich.

Jülich. Patrick und Melvin aus der neunten Klasse des Gymnasiums Zitadelle sind sehr zufrieden: Patrick hat am Stand der Fachhochschule ein Angebot gefunden, das ihm eine interessante berufliche Perspektive verheißt, während sein Kumpel von den Angeboten der Bundeswehr fasziniert ist.

„Da kann man sogar ein Praktikum machen und ist bei der Marine einen halben Tag auf einem Schiff“, schwärmt er. Die beiden 15-Jährigen gehören zu den vielen Besuchern des Berufsinfo-Marktes, der am Freitag zum vierten Mal in Folge im Berufskolleg Jülich ausgerichtet wurde. „Liebe Schülerinnen und Schüler, nutzen Sie die Gelegenheit, sich an den Ständen über die Berufsbilder zu informieren“, sagte Schulleiterin Heike Schwarzbauer als Gastgeberin bei der Begrüßung und ermunterte die jungen Leute dazu, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen, „denn dazu sind die Aussteller schließlich hier“.

Deren Zahl hat kräftig zugelegt. „Wir expandieren von Jahr zu Jahr“, sagte Elisabeth Fasel-Rüdebusch, die in der Stadtverwaltung Jülich den Übergang Schule–Beruf betreut und Cheforganisatorin des Infomarktes ist. So stieg die Zahl der Aussteller von 45 im letzen Jahr auf jetzt 60, wodurch das Berufskolleg förmlich aus allen Nähten platzte. Neben dem Foyer der Schule war auch ein Teil der Sporthalle, wo vor allem Handwerk und Industrie konzentriert waren, mit Ständen belegt. Draußen vor dem Gebäude war ein Truck der Bundeswehr aufgefahren worden, während in direkter Nachbarschaft das Jülicher Mechatronikzentrum sein Angebot an zivilen Ausbildungsplätzen präsentierte.

Zielgruppe waren Neuntklässler von 15 Schulen aus dem Nordkreis, die sich beim Infomarkt umfassend über verschiedene Ausbildungs- und auch Studiengänge Erkundigungen einziehen konnten. Zudem wurden diverse Workshops angeboten, bei denen etwa Tipps zu Bewerbung oder Selbstpräsentation auf der Agenda standen

„Viele nutzen das, um einen Praktikumsplatz zu suchen“, ist das Interesse an der Veranstaltung durchaus in beiderseitigem Interesse, auch wenn viele Schüler in dieser Lebensphase vielleicht noch nicht so stark über ihr späteres Berufsleben nachdenken (möchten).

Doch der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt ein Sprichwort. „Gegenüber dem letzten Jahr ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den IHK-Berufen um nahezu 13 Prozent gestiegen. Diese Chance gilt es zu nutzen durch frühzeitige und umfassende Information“, rief Heike Schwarzbauer den Schülerinnen und Schülern schon bei ihrer Begrüßungsansprache zu.

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