Bergleute haben Aus des Steinkohlenbergbaus vor Augen

Von: gre
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Vor dem Bergmannsmuseum in Aldenhoven formierten sich die Bergleute zum gemeinsamen Kirchgang. Foto: Greven

Aldenhoven. Es ist eine uralte Tradition, dass die Bergleute ihrer Schutzpatronin St. Barbara alljährlich ihre Reverenz erweisen. In allen Steinkohlenbergwerken war ihre Statue zugegen. Auf ihren Schutz vertrauten die Bergleute bei ihrer gefahrvollen Arbeit. Dieses Andenken bewahren sie auch weiterhin am Namensfest der heiligen Barbara.

Der Bergmännische Traditionsverein Aldenhoven feierte seine Barbarafeier wie immer mit einem gemeinsamen Kirchgang. Die Bergleute hatten das Glück, ihren Gottesdienst wieder in der katholischen Pfarrkirche feiern zu können, die nach mehrwöchiger Pause infolge Bauarbeiten wieder benutzt werden kann.

Den ökumenischen Gottesdienst feierten sie mit Pfarrer Hans-Joachim Plattenteich aus Eschweiler – übrigens zum 20. Mal in Folge – und der evangelischen Predikantin Judith Cervigne. Nach dem Gottesdienst gedachten sie am Bergmanns-Ehrenmal der Verstorbenen mit Kranzniederlegung.

Beim nachfolgenden gemütlichen Beisammensein im Bergmannsmuseum erinnerte Vorsitzender Franz Fiedler daran, dass in nicht einmal zwei Jahren die Ära des Steinkohlenbergbaus mit der Schließung der beiden letzten Zechen in der Bundesrepublik zu Ende gehen wird.

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