Bergingenieure wollen die Zukunft heimischer Ressourcen retten

Von: Adi Zantis
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Die Jubilare 2010 im „Ring Deutscher Bergingenieure” (Bezirk Aachen) mit dem Bundesvorsitzenden Theo Schlösser (li.) dem 60jährigen Jubilar F.-Heinrich Kummer (3. v. li.) und dem Bezirksvorsitzenden Helmut Simon (re.). Foto: Zantis

Aldenhoven. Vor den Delegierten der Jahreshauptversammlung im „Ring Deutscher Bergingenieure” (RDB) im Aldenhovener Bergbaumuseum machte Bundesvorsitzender Theo Schlösser deutlich, dass „derzeit Stromversorgung aus regenerativer Energie nicht möglich ist”.

Er sprach „von einer wichtigen Einrichtung für die Rohstoffindustrie”, weil doch „hoch effiziente Kraftwerke größtenteils die Versorgung immer noch sicherstellen”. Und weiter beklagte Schlösser: „Es macht uns Sorge, wenn tendenziös die heimischen Ressourcen diskriminiert werden! Wir müssen uns für die Plattform in unserem Energiesektor neu positionieren, und so einen Weg für die Zukunft aufzeigen!”

Auch Helmut Simon als Vorsitzender des RDB-Bezirks Aachen machte deutlich, dass im Steinkohlenbereich die Förderung ab 2018 ganz eingestellt werden soll. „Es wird noch schlimmer, denn im Landesentwicklungsplan von NRW ist schon keine Steinkohle mehr vorgesehen!”

Nach Simon wird die „derzeitige Energieversorgung durch fossile Brennstoffe bis zu 90 Prozent abgesichert” und „moderne Kraftwerke erzielen einen Wirkungsgrad von bis zu 50 Prozent”. „Die Nutzung unserer heimischen Rohstoffe ist wichtig”, denn „jeder kann sich vorstellen, wie die Rohstoffpreise in die Höhe schnellen, wenn unsere eigenen Quellen nicht mehr genutzt werden.”

Im Verlauf der Versammlung konnten 31 Jubilare für eine langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Dabei wurde F.-Heinrich Kummer für eine 60jährige Treue vom Bundesvorsitzenden Theo Schlösser mit einer besonderen Ehrengabe ausgezeichnet. Tradition im RDB ist auch die Ehrung für „die erste Schicht vor 35 Jahren”, bei der mit einem „Ehrenhäckel” Hubert Mickartz, Jürgen Ziemen, Eckbert Buttler und Dietmar Reith in der Bezirksgruppe ausgezeichnet wurden.

Neben dem Geschäftsbericht durch Karl-Heinz Witt wurden Helmut Simon (Vorsitzender), Herbert Odenkirchen (stellv. Vorsitzender) und Gerd Hartung (Seniorenvertreter) bei Vorstandswahlen in ihren Ämtern bestätigt. Mit einem musikalischen Beitrag erfreute auch der Knappenchor St. Barbara Alsdorf unter der Leitung von Volkmar Michel.
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