Benefizkonzert zugunsten der Hospizbewegung

Von: Hilde Viehöfer-Emde
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Klangvoll und Notsingnale zusammen mit dem Publikum beendeten den Abend mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Der Mond ist aufgegangen“. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. Zwei Chöre investierten ihre Energie, ihr Können und die Intensität ihrer Probenarbeit, um für einen guten Zweck zu konzertieren. In der gut besetzten Schlosskapelle konnten sich die Zuhörer an einem bunten Programm erfreuen.

Über die Spenden, die statt Eintrittsgelder erbeten wurden, durfte sich die Hospizbewegung Düren-Jülich freuen. Dieser Verein ist vor mehr als 20 Jahren aus einer Bürgerbewegung entstanden. Speziell ausgebildete Mitarbeiter begleiten und beraten schwerstkranke und sterbende Menschen, ihre Angehörigen und Nahestehende im gesamten Kreis Düren. Über 80 ehrenamtliche Helfer unterstützen die Menschen zu Hause, im Alten- und Pflegeheim. Die Hilfe ist kostenlos, daher ist der Verein auf Zuwendungen angewiesen.

Hohe Ansprüche

Dankenswerterweise hatten sich zwei Chöre bereiterklärt, die gute Sache zu unterstützen. Der Chor Klangvoll, der aus den Teilnehmern des Gesangsstudios Stimmwerk Aachen besteht, brachte unter der Leitung von Eduardo Kwon ein beachtenswertes Repertoire aus Klassik, Musical und Jazz zu Gehör.

Die Mischung von Kompositionen und Arrangements aus verschiedensten Zeiten stellte hohe Ansprüche an die Sängerinnen und Sänger. Die Klavierbegleitung ergänzte den Gesang perfekt. Bereichert wurden die Beiträge des Chores durch ein Querflötensolo von Leonie Moll und solistische Gesangsbeiträge.

Der engagierte Chorleiter Eduardo Kwon begeisterte mit seinem vollen Bass in den Kompositionen „ Ich grolle nicht“ von Robert Schumann und „Zuneigung“ von Richard Strauß. Auch Svetlana Apanova beeindruckte mit großer Stimme in den Arien aus den Opern Otello und Norma.

Der gastgebende Chor „Notsingnal“ in a capella-Besetzung erfreute mit seinen beliebten Songs, Liedern und Balladen, bei denen er das Publikum auf eine Reise durch die Welt mitnahm. Faszinierende Klänge und Rhythmen rissen die Zuhörer mit. Von der brasilianischen Samba, afrikanischen Liedern, Musicalmelodien bis zum Spiritual waren viele Musikrichtungen vertreten.

Ein besonderer Höhepunkt war „All The Wild Wonders“, das die Schönheiten der Natur besonders eindringlich darstellt. Die Performance der Sängerinnen und Sänger sorgte für viel Fröhlichkeit unter den Mitwirkenden wie auch im Publikum. Die Stimmen des Chores bergen ein ungewöhnlich hohes Potenzial, das sich sowohl im Zusammenklang wie auch bei solistischen Partien zeigte.

Improvisationen unter Einbeziehung des Publikums, die zu einem Klangbeispiel und Klangspiel führten, machten allen Beteiligten viel Freude.

Mit dem gemeinsam gesungenen Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ fand der konzertante Abend einen harmonischen Abschluss.

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