Jülich - Beim Stechen mit der Armbrust in die „10“ getroffen

Beim Stechen mit der Armbrust in die „10“ getroffen

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Die Jülicher Armbrustschützen mit ihrem neuen König Dr. Wilfried Schütz (Bildmitte). Foto: Schützenbruderschaft

Jülich. Der Fronleichnamstag ist für die altehrwürdige St. Antonii- und St. Sebastiani-Armbrust-Schützenbruderschaft zu Jülich der Höhepunkt des Schützenjahres.

Die Mitglieder der Bruderschaft, allein kenntlich an der kleinen gelb-schwarzen Schleife am Revers, begleiten traditionell Christus in der Monstranz flankierend durch die Straßen. Abwechselnd mit den Rochusschützen, den St. Sebastianus-Schützen aus Lich-Steinstraß sowie den St. Sebastianern aus Broich wurde der Baldachin getragen.

Nach dem Schlusssegen zog es die Schützen an ihre Schießstände. Auch die Armbrustschützen ermitteln an Fronleichnam ihren König, indem sie dreimal auf eine Scheibe schießen. Dieses Jahr gewann Dr. Wilfried Schütz die Königswürde mit 27 von 30 Ringen, im Stechen verwies er mit einer fulminanten „10“ Hubertus Meller, der ebenfalls 27 Punkte erreichte, auf den Rang zwei. Dritter wurde Dr. Michael Klostermann mit 26 Ringen. Insgesamt waren 24 Schützenbrüder zum Schießen gekommen.

Nach dem Schießen begaben sich alle zu den bereits versammelten Schützenschwestern und –witwen zu Kaffee und Kuchen. Dann wurde der neue König proklamiert und geehrt, und am Abend folgte noch ein festliches Essen zu seinen Ehren.

 

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