Linnich - Beim Kulturrucksack kennt die Fantasie keine Grenze

Beim Kulturrucksack kennt die Fantasie keine Grenze

Von: Kr.
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Tolle kleine Kunstwerke sind im Deutschen Glasmalerei-Museum im Rahmen des Kulturrucksacks NRW 2015 entstanden. Foto: Kròl

Linnich. „Pflegt eure Phantasie und nutzt Euer kreatives Potential“, riet Dr. Myriam Wierschowski, Leiterin des Deutschen Glasmalerei Museums in Linnich, den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Glasworkshop „Fantasiegestalten aus Glas“.

Drei Workshops über jeweils zwei Tage hatte das Museum den jungen Künstlern angeboten und rege hatten 30 Kinder und Jugendliche diese Möglichkeit genutzt, die im Rahmen des Kulturrucksackes NRW vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport gefördert wurde.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Museum an diesem Projekt teilgenommen und etliche der jungen Künstler waren 2014 schon mit von der Partie. Sie wussten dann auch, was auf sie zukam und hatten sich im Vorfeld ihre Gedanken gemacht. Andere waren ziemlich unbedarft dazugestoßen, doch auch sie hatten bald erkannt, dass sie einzig ihrer Fantasie freien Lauf lassen mussten. „Unsere fantastischen Gestalten sind fantastisch geworden“, freute sich Helga Berendsen, die alle Kurse leitete.

Zur Abschlussveranstaltung, in deren Rahmen die Kunstwerke präsentiert wurden, hieß sie mit Dr. Wierschowski die Teilnehmer, ihre Eltern und Geschwister willkommen. Ein dickes Lob richtete sie an die Kinder. Für sie war es besonders schön, dass sie einfach Zeit hatten, in Ruhe nachdenken konnten und auch bei den Ausführungen über genügend Zeit verfügten.

Ob Einhörner oder Drachen, Fische, Krokodile, Engel oder Pinguin – sie alle erzählten von der Fantasie ihrer Schöpfer. Häufig hatten die Kinder Gestalten aus Computerspielen, Comics oder Filmen nachempfunden. So gab es den Steve aus Minecraft, Darth Vader aus Starwars und etliche andere bekannte Gestalten.

Mit dem Glasbaukurs war das Angebot aber noch nicht erschöpft. Zum Kulturrucksack gehörte auch ein Workshop mit dem Fotografen Elmar Valter. „Spiegelungen und Durchsicht“, lautete hier das Thema. Insgesamt 22 Kinder und Jugendliche machten sich im Museum mit ihrer Kamera auf die Suche. Auch sie hatten so manches Überraschende entdeckt, das ebenfalls auf der Abschlussveranstaltung präsentiert wurde.

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