Beim kleinen HSV ist die Luft ein wenig raus

Von: hfs.
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Jülich. „Die Spieler wissen, dass wir gerettet sind, sie sind oft an ihr Limit gegangen, die Luft ist einfach raus.“ Das bekannte Hambachs Obmann Franz-Konrad Hamacher vor dem Montagsspiel gegen die Schwarz-Weiß aus Düren.

Dass die Gäste der „absolute Favorit“ sind, dies, so Hamacher, brauche man eigentlich nicht zu erwähnen. Deshalb nennt er auch keine Zielsetzung, hofft nur darauf, dass der kleine HSV ein gutes Spiel abliefert. „Wir werden und wollen uns nicht verstecken, wir wollen ein akzeptables Ergebnis erzielen.“ Wenn dies mit einem Punkt enden würde, ja dann, so sagt er, „wäre dies ein super Ergebnis.“

Aber damit wird und will sich der Gast aus der Kreisstadt nicht zufrieden geben. „Wir wollen gewinnen, denn dann ist unser Aufstieg in die Bezirksliga perfekt.“ Und darauf freut sich Jürgen Knillmann als sportlicher Leiter der Spielgemeinschaft. „Noch“, so sagt er, „liegen dem Verein keinerlei Spieler-Abmeldungen vor, was die neue Saison in der neuen Liga anbelangt.“ Sicher sei aber, dass der eine oder andere Spieler die Schwarz-Weißen verlassen werde. „Schon als Verein werden wir in diese Richtung tätig werden, wir werden nicht mit einem aufgeblähten Kader in die Saison 2015/2016 gehen.“

So werden jetzt zeitnah die Gespräche mit den Akteuren gesucht, die selbstverständlich Dirk Kalkbrenner als Trainer mitführen wird. „Er hat hervorragende Arbeit geleistet, die wird er auch fortsetzen“, sagt der Dürener Obmann, dass man sich über die Verlängerung des Vertrages über das Saisonende „schon lange einig ist.“

Ob man die Saison nun am Ende als Erster oder Zweiter beendet, dies spielt bei den Planungen absolut keine Rolle. „Gewinnen wir in Hambach, sind wir aufgestiegen, aber auch als Vizemeister“, bringt Knillmann die Quotientenregelung ins Spiel. Doch warum nur Vizemeister? Am kommenden Samstag - die Partie wurde vorgezogen - kommt es im Jugendstadion ab 16.30 Uhr zum „Showdown“ des Führungsduos der Kreisliga A.

Sollte es nach dem jetzigen Spieltag bei der Konstellation bleiben - der TuS aus Langerwehe führt noch mit zwei Punkten die Tabelle an - kann die Kalkbrenner-Truppe mit einem Heimsieg im direkten Vergleich erstmals offiziell nach einem Spieltag Tabellenerster werden. „Dies ist doch ein Ziel, dann sind wir Kreismeister“, lachte Knillmann, der sicher ist, dass diese Partie von vielen Zuschauern verfolgt wird.

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