Beim Fest der Indener Goltstein-Schule steht die Schülerschaft im Mittelpunkt

Von: cb
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Der stellvertretende Schulleiter Helmut Gülden leitet die Trommel-AG, die das Schulfest mit ihrem Auftritt eröffnete. Foto: Claudia Bilek

Inden/Altdorf. „M(Eine) Schule, viele Gesichter – 45 Jahre Golt-stein-Schule Inden“ wurde im Rahmen eines Schulfestes ausgiebig gefeiert. Willi Vitzer, Leiter der Gemeinschaftshauptschule im Ganztag, schwärmte noch während seiner Festansprache: „Möge die Goltstein-Schule Inden noch weitere Geburtstage feiern.“

Die Trommel-AG unter Leitung des stellvertretenden Schulleiters Helmut Gülden eröffnete den Festakt. Willi Vitzer berichtete in seiner Ansprache mit nostalgischem Esprit über die Anfänge der Schule. Voller Stolz verkündete er, dass es auch im nächsten Schuljahr wieder zwei Eingangsklassen geben werde.

Michael Linzenich als allgemeine Vertreter von Bürgermeister Jörn Langefeld lobte das Konzept der Schule, die schon früh auf Integration und Inklusion gesetzt habe, denn „in der Jugend liegt unsere Zukunft“.

Umfangreiches Programm

Bis in den Nachmittag hinein wurde den Besuchern ein umfangreiches Programm geboten: In der Bastelecke wurden fleißig „Nagelbilder“ gehämmert. Dosenwerfen, Enten-Angeln, Erbsenschlagen oder Fußballspielen gehörten auch zu den angebotenen Aktivitäten. Eltern, Lehrer und Schüler hatten vorab für einen Flohmarkt gespendet. Die Schüler wechselten sich mit Lehrern und Eltern bei der Betreuung der einzelnen Stände ab.

Vielfältige Herausforderungen durften nicht fehlen: Die Schülerschaft durfte einmalig kostenlos an den Aktionen teilnehmen. Für jede Teilnahme wurde ein Stempel gesammelt und für ein volles Stempelheft gab es ein kleines Präsent.

„Salto Mortale“

Gegen Mittag wurde zum Salto gebeten: Die Schüler präsentierten ihren Gästen die im Sportunterricht eingeübten Trampolinsprünge. Die kleinen Gäste durften derweil ihr Sprungvermögen auf einer Hüpfburg beweisen.

Hauswirtschaft und Technik gehören in der Goltstein-Schule zum festen Bestandteil des Unterrichts. Die Resultate können sich sehen lassen: So verkaufte die Schülerschaft mit Freude ihre selbst gemachte Marmelade, Kräutersalz, Badesalz, Perlenarmbänder und hölzerne Vogelhäuschen und Brettspiele.

Im Gebäude präsentierte Lehrer Norbert Lynen voller Stolz eine selbstgestaltete Collage, die Bilder aus den letzten 45 Jahren Golt-stein-Schule zeigt. In einem zugehörigen Heft durfte sich jeder Ehemalige eintragen. „Damit man einen Vergleich mit heute hat“, so Lynen. Einen den Vergleich hatte er: Auch ehemalige Schüler besuchten das Fest und erkannten sich auf alten Fotos wieder.

Der Förderverein der Schule sorgt dafür, dass der Erlös des Schulfestes für die Belange der Schüler verwendet wird, beispielsweise für Klassenfahrten. Denn das Fest, so Vitzer, war ein „Fest für Schüler“. Es sei dank des Einsatzes von Lehrern, Eltern und Schülern perfekt umgesetzt worden. Auch das Wetter zeigte sich von seiner schönen Seite: Sonnenschein und eine leichte Brise wechselten sich ab.

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