Beim 2:2 hatte Freialdenhoven den Sieg schon halb in der Hand

Von: tm
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In dieser Saison läuft es wieder gut für ihn: Pascal Schneider (dunkles Trikot) ist immer für ein Tor gut. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Es ist ärgerlich, wenn eine Fußball-Mannschaften den Sieg schon in Händen hält, ihn am Ende aber wieder abgeben muss. Immerhin ein respektables 2:2 (0:1) schaffte die Borussia beim favorisierten VfL Alfter, aber es war mehr drin. Immerhin als Tabellenzweiter hatte Alfter die Gäste empfangen.

Borussen-Coach Winnie Hannes hatte vorher darauf verwiesen, dass Freialdenhoven in der Vergangenheit meist mit leeren Händen wieder abgereist sei. Umso erstaunter war die Mannschaft aus dem Vorgebirge, dass sie zumindest in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel kam. „Alfter hatte wohl nicht damit gerechnet, dass wir sehr hoch verteidigen würden“, sagte Taktik-Fuchs Hannes. Der wusste aber, dass auf der anderen Trainerbank mit Jürgen Kohler ein Ex-Profi sitzt, der seine Elf seit Saisonbeginn ganz oben in der Tabelle platziert hat.

Umso erstaunlicher, dass Borussia Freialdenhoven die Impulse setzte und durch eine halbhohe Direktabnahme von Pascal Schneider (21.) in Führung ging. „Wir haben auch danach in der ersten Halbzeit nur ganz wenig zugelassen“, erklärte Hannes das Erfolgsrezept. Denn als nach Wiederanpfiff erwartungsgemäß Alfter den Druck erhöhte, waren es wieder die Borussen, die erfolgreich einen Konter nutzten. Den Treffer von Kevin Kruth (66.) hatten Admir Terzic und Schneider im gelungenen Doppelpass-Spiel vorbereitet. Alles deutete auf drei Punkte.

Aber es sollte anders kommen: „Wir haben danach das Spiel aus der Hand gegeben“, ärgerte sich Hannes über die folgenden 25 Minuten. Zunächst schaffte Patrick Ilk den Anschluss (68.), als Schneider in der Angriffsbewegung den Ball verlor. Aber besonders in der Folgezeit verpassten die Borussen es, ihre zahlreichen Chancen erneut auszunutzen. „Wir haben viel zu viel liegen gelassen, vor allem aber viel zu eigensinnig gespielt.“

Denn sogar nach dem Ausgleich durch Patrick Dietz (85.) hatte Schneider den Siegtreffer auf dem Fuß, sah aber nicht den besser positionierten Mitspieler und bliebt am Alfterer Torwart hängen. Zuvor hatten auch Yannick Kuhnke, Philipp Simon und Kruth meist selbst versucht, das Tor zu treffen, anstatt nach links und rechts zu schauen.

„In Alfter einen Punkt ist immer gut“, war Hannes letztlich doch zufrieden.

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