Bei Freialdenhoven gehen Glück und Pech Hand in Hand

Von: tm
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Er bewies wieder mal viel Übersicht beim Spielaufbau: Gerard Sambou (rotes Trikot) dirigiert im Mittelfeld, Johannes Jahn vom FC Hennef kann nur zuschauen. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Pech und Glück gehören zum Fußball. Borussia Freialdenhoven konnte in der Partie gegen den FC Hennef ein Lied davon singen. Am Ende überwog jedoch das Glück, der 2:1-Heimerfolg (0:1) war die schöne Bestätigung für viel Laufarbeit.

Zur Pause waren die Gastgeber keinesfalls glücklich, denn da hatte sich mehr Pech offenbart. Bereits nach sieben Minuten stand Poongebeom Lee nach einem Eckball allein vor Hennefs Torhüter, doch der reagiert reflexartig. Danach passierte nichts torgefährliches mehr bis zur Nachspielzeit. Da hatte Freialdenhoven erneut Pech, als die Verteidigung schlief bzw. einen Schritt zu spät kam und Sven Brand aus spitzem Winkel seinen FC in Führung schoss. „Unglaublich“, stöhnte Trainer Wilfried Hannes hinterher. „Da haben die eine einzige Chance in der Halbzeit und machen das Tor.“

Und das Pech hielt auch nach der Pause an. Nach guter Vorarbeit des erneut sehr emsigen Oskar Tkacz knallte Kevin Kruth den Ball aus kurzer Distanz in Wembley-Manier unter die Latte, aber nicht ins Tor. Sogar den Abpraller bekam er auf den Kopf und brachte den Ball dennoch nicht unter (60.).

Erster Einsatz für Ndombele

Danach allerdings wendete sich das Blatt, Trainer Hannes bewies eine glückliche Hand. In Spielminute 75 wechselte er Nathan Ndombele zu dessen ersten Pflichtspieleinsatz für die Borussia ein. In Spielminute 76 kassierte der Spieler gleich seine erste gelbe Karte, er hatte sich nicht ordnungsgemäß beim Linienrichter angemeldet.

In Spielminute 78 schoss Kruth den Ausgleich, mit voller Wucht volley ins rechte obere Eck. Und in Spielminute 84 traf Ndombele zu seinem ersten Tor für die Borussia, gleichzeitig Siegtreffer in der Partie. „Für das Spiel heute war die Einwechslung genau richtig“, schwärmte Hannes. „In der Situation konnte ich es nur selber machen, nicht abspielen“, erklärte der Torschütze, der aus der Drehung den Ball ins Tor schob.

Die bis dato erfolgsverwöhnten Gäste hatten es in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte versäumt, mit einem zweiten Treffer den Sack zuzumachen. Die Abwehr der Borussia leistete sich indes auch keinen zweiten Ausrutscher, das Bollwerk stand wieder stabil. „Die Jungs haben wieder Charakter gezeigt und das toll gemacht.“ Trainer Hannes zollte Anerkennung, auch dem FC Hennef. „Das war eine geile Veranstaltung. Wir liegen zur Halbzeit zurück und drehen das Spiel dann noch.“ In Freialdenhoven blickt man zuversichtlich auf die nächsten Spiele.

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