Bei der Jülicher Meisterschaft gewinnt der Superschuss

Von: ptj
Letzte Aktualisierung:
13632786.jpg
Georg Pickartz (l.), der später mit seinem Team „Superschuss“ Stadtmeister wird, zielt mit dem grünen Eisstock. Foto: Jagodzinska

Jülich. Nach einem spannenden, gut einstündigen Rennen auf den beiden überdachten Eisstockbahnen auf dem Kirchplatz qualifizierte sich das Team mit dem passenden Namen „Superschuss“ als Jülicher Stadtmeister im Eisstockschießen, gefolgt von der Jülicher SPD.

Platz drei und vier belegten die beiden KuBa-Teams, das Schlusslicht bildeten die „Senioren ins Netz“, was aber keineswegs abzusehen war. Die Freude war groß bei Georg und Julian Pickartz und Jutta Schultheiß aus dem Team „Superschuss“, als Bürgermeister Axel Fuchs ihnen bei der anschließenden Siegerehrung Pokal und Medaillen und als zusätzlichen Sachpreis ein Mousepad verlieh.

Strahlende Gesichter gab es aber auch bei den verbleibenden vier Teams, die „für die Gaudi da waren“, wie Irene Launer-Hill es ausdrückte. „Natürlich auch, um die SPD zu präsentieren“, setzte sie lächelnd nach. In bekannt locker und witziger Manier moderierte Uwe Mock, zu dessen drei Lebenszielen ausdrücklich die Moderation einer Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen zähle, wie er augenzwinkernd betonte. Mock erklärte die „vereinfachten Regeln“, nach denen maximal fünf Spiele auszutragen seien.

„Wer zuerst drei Punkte erreicht, hat gewonnen“ (3 in 5). Jede der fünf Mannschaften tritt einmal gegen jeden Mitstreiter an. Sieger ist das Team mit den meisten Gewinnpunkten. Erreichen zwei Mannschaften die selbe Zahl, werde zur Rangfestsetzung der direkte Vergleich im Spiel gegeneinander herangezogen – genau dies trat später auch in Kraft.

Den Gegner wegschießen

Vor dem eigentlichen Wettbewerb waren einige Übungsrunden erlaubt, denn die wenigsten Mitstreiter hatten viel Erfahrung im Eisstockschießen. Rote, blaue und grüne Eisstöcke mit Metallgriff flogen mehr oder weniger schwungvoll über die Kunststoffbahn.

Ihre Werfer wetteiferten darin, näher als der gegnerische Eisstock an das Zielkreuz zu gelangen. Mehrfach wurde auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Eisstock des Gegners ein Stück wegzuschießen. Bemerkungen wie „Die Senioren sind gar nicht schlecht. Das ist auf jeden Fall ein Generationenspiel“ oder „Mann, der Cornel ist aber gut, der kann ja auch kegeln“ waren während der spannenden Meisterschaft aus den Zuschauerreihen zu hören, zu denen sich immer wieder Passanten gesellten.

Mock informierte fortwährend über den Spielverlauf, etwa: „Kuba 2 geht nach der zweiten Runde in Führung“ oder „Gleichstand zwischen Superschuss und SPD“. Nach der fünften Runde hatte jedes Team zweimal gewonnen und das Organisationsteam mit Gisa Stein und Julia Huneke aus „Stadtmarketing und Kultur“ und Uwe Mock forderte zu einem Stechen um die Plätze zwei, drei und vier auf. Die je besten Spieler aus den Teams Kuba 1, SPD und KuBa 2 traten gegeneinander an, bevor die Siegerehrung auf der Tagesordnung stand. „Der Fortschritt gegenüber letztem Jahr ist deutlich zu sehen.

Die Bahn ist größer, die Stöcke sind schöner...“, betonte Hubert Schneider aus Belgien, der mit seinem neunjährigen Enkel Samuel aus Jülich erneut zu den Zuschauern zählte. „Ja, das ist viel schöner gemacht als im vorigen Jahr, auch mit dem kleinen Markt hier“, schlug Axel Fuchs in dieselbe Kerbe. Für ihn ist sowieso klar, dass die Stadtmeisterschaft „keine einmalige Sache war“. Das Siegerteam „Superschuss“ hat im nächsten Jahr erst einmal seinen Titel zu verteidigen. Was sagen die Veranstalter zur Resonanz auf die erste Stadtmeisterschaft? „Für den Zeitrahmen ist die Beteiligung von fünf Mannschaften gut“, sagte Julia Huneke.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert