Aldenhoven - Bei der Aldenhovener IGBCE-Gruppe geht eine Ära zu Ende

Bei der Aldenhovener IGBCE-Gruppe geht eine Ära zu Ende

Von: Adi Zantis
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Der neue Vorstand der Aldenhovener IGBCE-Ortsgruppe mit (Mitte, v. l.) dem neuen Vorsitzenden Hans Rennert, dem langjährigen Vorsitzenden Josef Möres und Gewerkschaftssekretär Jörg Erkens. Foto: Zantis

Aldenhoven. Mit dem Verzicht von Josef Möres auf eine Wiederwahl als Vorsitzender der Aldenhovener IGBCE-Ortsgruppe geht eine Ära zu Ende, die fast vier Jahrzehnte die Gewerkschaftsarbeit in der ehemaligen Bergarbeiter-Gemeinde prägte.

„Liebe Freunde“, so verkündete es der engagierte Gewerkschafts-Funktionär auf der Mitgliederversammlung, „diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Ich habe die Ortsgruppenarbeit 38 Jahre im Vorstand und als Vorsitzender immer mit Leidenschaft durchgeführt. Dabei war für mich die Zusammenarbeit mit den Kollegen, die Kameradschaft, Freundschaft und Hilfsbereitschaft immer das erste Gebot in unserem Bemühen für die Ortsgruppe.“ Mit der Anerkennung für die Vorstandskollegen verband er auch einen Dank an den erkrankten Stellvertreter Franz-Josef Meiers, der ihm 30 Jahre zur Seite gestanden hat.

In seinem letzten ausführlichen Bericht erwähnte Möres auch die Veranstaltungen des vergangenen Jahres mit Ausflugsfahrten, Teilnahme an verschiedenen gewerkschaftlichen Kundgebungen und die Jubilarehrungen, bei denen zwei Mitglieder sogar für 75 und 70 Jahre geehrt wurden. Zurzeit hat die Aldenhovener IGBCE-Ortsgruppe 369 Mitglieder. In der Bilanz über die Kassenführung lobte Möres die vorbildliche Aufstellung von Kassierer Horst Karl.

Rennert als Nachfolger

Für die Vorstandswahl bestimmte die Versammlung unter Leitung von Gewerkschaftssekretär Jörg Erkens einen Wahlvorstand. Einstimmig wurde daraufhin Hans Rennert als neuer Vorsitzender gewählt. Auf den weiteren Posten folgten als zweiter Vorsitzender Peter Rudolf, Kassierer Horst Kral, Schriftführer Anton Brosius, Bildungsobmann Dirk Schuster, Jugendleiter Yüksel Özdal, Beisitzer Josef Möres, Heinz Landvogt und Andreas Brehm, Revisoren Peter Skropke, Horst Böhm und Heinz Teichmeier.

Mit einer ausführlichen Dankesbezeugung an Möres sprach der neue Vorsitzende von „einer Herausforderung für seine neue Aufgabe“. „Ein Kapitän kann nur so gut sein wie seine Mannschaft! „Deshalb versuche ich mein Bestes für die Leitung der Ortsgruppe.“

Bezirkssekretär Jörg Erkens lobte im Schlusswort die „Aldenhovener Ortsgruppenarbeit“ und sprach „von Problemen in einer wilden Zeit, die uns als Gewerkschaftler herausfordern“. Im derzeitigen Flüchtlingsdrama warnte er vor Pessimismus mit dem Hinweis: „Wir kriegen das nicht auf die Reihe!“ Wenn die Politiker nach seiner Einschätzung „die Voraussetzungen schaffen und wir alle zusammenstehen, dann haben wir keine Probleme“, so der Gewerkschaftssprecher. Er warnte „vor radikalen Gruppierungen wie der AfD!“

„Wenn wir uns als aufrechte Demokraten engagieren, dann können wir denen die rote Karte zeigen!“ Er sieht in der Zusammenarbeit von SPD und CDU „viele Konsenspunkte, die eine arbeitnehmerfreundliche Politik garantieren“. Die Aldenhovener Ortsgruppe wertete er auch mit dem neuen Vorstand als „ein Beispiel für gewerkschaftliches Engagement, das viel Lob verdient hat!“

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