Barmen - Bei den „Bärmer Sandhasen“ hüpft der Frohsinn

Bei den „Bärmer Sandhasen“ hüpft der Frohsinn

Von: brs
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Ausverkauftes Haus und lauter gut gelaunte Gesichter – in der Barmener Schützenhalle ging es am Samstagabend hoch her. Foto: B. Sylvester

Barmen. „De Uhre herup, de Uhre heraf, dree Mol Bärme Alaaf!“ Geübt und ohne einen einzigen Stolperer begrüßte Sitzungspräsident Burkhard „Pepe“ Schmitz Publikum und Bühnengäste mit dem „Schlachtruf“ der „Bärmer Sandhase“. Am Samstagabend zelebrierte die KG aus Jülichs Ortsteil Barmen den ersten Höhepunkt der jecken Session, die große Kostümsitzung.

Routiniert und mit deutlich sichtbarem Spaß an der Sache führte „Pepe“ Schmitz durch die Sitzung der KG, die in diesem Jahr wenn auch kein jeckes, so doch immerhin silbernes Jubiläum feierte. Zur guten Laune bei Präsident und Elferrat trug sicherlich auch der Ausblick von der Bühne bei – kein einziger Platz an den langen Tischreihen war freigeblieben. Ausverkauft! meldeten die Kassenkräfte sichtlich zufrieden.

Um 19.11 Uhr fiel der Startschuss in der Schützenhalle Barmen, die sich mit Ballons und Girlanden in ein einziges rot-weißes Farbenmeer verwandelt hatte. Das Fanfarencorps Würm heizte der bunt kostümierten Gästeschar erst einmal musikalisch ein bevor der Präsident ein erstes Mal zu Wort kommen durfte. Mit schwungvollen Tanzdarbietungen der „Sweethearts“, Tanzpaar und Solomariechen Fanny ging es nahtlos weiter.

Dann durfte „Pfundskerl“ Kai Kramosta die Bühne entern, mit einer teils recht schnodderigeren Rede steuerte auch er sein Teil zur karnevalistischen Unterhaltung bei. Viel Applaus gab es für die „Show-Hasen“, ebenfalls eine Tanzformation aus KG-eigenen Reihen. Auf die vielen Eigengewächse sind die „Sandhasen“ naturgemäß und mit Recht stolz.

Neben den neun- bis 14-jährigen „Show-Hasen“ gab es auf der Sitzung auch die Tanzgarde der KG, das große Solomariechen Pauline Richter und die gemischte Garde zu bewundern. Auch „Die Drieschboys“, das hauseigene Herrenballett, sorgte für Stimmung und gute Unterhaltung. Zum ersten Mal dabei waren die „Ladys in Jeck“, eine Tanzgruppe bestehend aus Müttern karnevalistisch aktiver Kinder und Jugendlicher.

Selbstredend hatten die „Sandhasen“ nicht nur tänzerisches auf dem Programm: Bauchredner Gérard samt seiner Handpuppen Emilio und Richy, Liselotte Lotterlappen und die Hastenrather „Quetschbüll-Sänger“ statteten der gelungenen Kostümsitzung ebenfalls ihren Besuch ab.

Die weiteste Anreise hatten zweifellos Tante Luise und Herr Kurt. Das Wortakrobaten-Duo kommt aus dem hohen Norden und bewies schwungvoll, dass auch Nordlichter Humor haben können. Für den musikalischen Abschluss und Ausklang des Abends schließlich sorgte die Kölner Band Lupo.

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