Jülich - Befreiungsschlag: Jülichs „Zehnern“ gelingt Sieg über Titz

Befreiungsschlag: Jülichs „Zehnern“ gelingt Sieg über Titz

Von: hfs.
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Hatte nach dem 4:1-Heimsieg wieder Grund zum Lachen: Jülichs Trainer Michael Hermanns. Foto: hfs.

Jülich. „Es wurde auch wieder Zeit, der Sieg war bitter notwendig“, sagte nach dem 4:1-Heimsieg über Schwarz-Weiß Titz Jülichs Trainer Michael Hermanns. Hatte sich schon am Spieltag zuvor beim Türkischen SV Düren trotz des 3:6 seiner Meinung nach eine deutliche spielerische Steigerung gezeigt – bis auf die Abwehrleistung –, wurde diese nun gegen den Aufsteiger fortgesetzt.

„Der Sieg war verdient, er fiel aber deutlich zu hoch aus“, stellte Hermanns den Gästen ein sehr gutes Zeugnis aus. „Spielerisch eine sehr gute Mannschaft, die haben lediglich ihre Chancen nicht konsequent genutzt“, erlebte er nach eigenem Bekunden von beiden Seiten eine sehr gute A-Ligapaarung.

Dabei hatte die Aufstellung der „Zehner“ Gewöhnungscharakter. Denn mit Torhüter Luan Selemi fehlte die komplette Abwehrreihe, Hermanns war gezwungen zu improvisieren. „Aber es hat hervorragend geklappt, die Jungs haben toll gespielt“, lobte er, freute sich, dass nun etwas der Druck raus ist. „Vor dem Spiel standen wir sozusagen im Abstiegskampf, wir lagen einen Punkt vor den Abstiegsplätzen“, betonte er. Nun kann er mit seiner Mannschaft der kommenden Aufgabe beim kleinen HSV etwas ruhiger entgegen blicken. „Denn gegen Titz mussten wir einfach gewinnen, damit sich das Selbstbewusstsein wieder einstellt, die Mannschaft wieder das spielt, wozu sie imstande ist.“

Für den Titzer Trainer Renardo Schiffer war die Schlappe absolut nicht verdient. Seine Sichtweise des guten Spiels: „Wir haben 80 Minuten lang dominiert, hatten eine Vielzahl von Torchancen, die nicht genutzt wurden. Zudem haben wir einen Elfmeter verschossen, wir konnten einfach den Ball nicht in die Kiste schieben“, jammerte er, um dann festzustellen, „dass meine Spieler noch grün hinter den Ohren sind. Die müssen noch einiges lernen, Jülich hat abgezockt und clever gespielt, das machte den Unterschied.“

Trotz der zweiten Niederlage in Folge bleibt der Aufsteiger dem Spitzenduo Türkischer SV und SG Voreifel eng auf den Fersen. Nominell trennen ihn nur drei Punkte. Und der SC Jülich 10/97 kletterte auf den neunten Tabellenrang.

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