Aldenhoven - Bedarfsermittlungen vor dem weiteren Breitbandausbau

Bedarfsermittlungen vor dem weiteren Breitbandausbau

Von: ahw
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Die technischen Möglichkeiten für den Breitbandausbau wurden bereits geschaffen. Symbolbild: dpa Foto: dpa

Aldenhoven. Im Aldenhovener Bauverwaltungsausschuss hat Bauamtsleiterin Aita Klotz am Donnerstag die im Gemeindeentwicklungsausschuss gemachten Angaben zum Breitbandausbau präzisiert.

So seien die in unserem Bericht erwähnten Flyer noch gar nicht erstellt worden, mit denen das am Ausbau interessierte Unternehmen in Dürboslar und Schleiden den Bedarf ermitteln möchte.

Gleichwohl, die technischen Möglichkeiten für einen Ausbau hat es bereits geschaffen. Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Breitbandausbaus seien, so Klotz, in beiden Orten mindestens 120 feste Zusagen von potenziellen Kunden notwendig.

In Niedermerz halte sich das Unternehmen zunächst noch zurück, da dort viele Internet-Kunden langfristig über Verträge an einen anderen Anbieter gebunden seien. Nach derzeitigen Erkenntnissen bestehe in Siersdorf und Aldenhoven kein Handlungsbedarf in Sachen schnelles Internet, wohl aber im Industriepark Emil Mayrisch (Ipem), wo es bislang nur Leerrohre gebe. Hier müsse die Gemeinde überlegen, wie die Situation für die dortigen Firmen verbessert werden könne.

Ein Leerrohr hat der EWV zuletzt auch in Engelsdorf verlegt, das für eine wirtschaftlich tragfähige Anbindung eigentlich zu klein ist. Um an den nächsten Netzknoten zu kommen, wird deshalb möglicherweise der Ort eine Eigeninitiative starten und sich mit Hacke und Schaufel selbst einen schnelleren Zugang zur „Datenautobahn“ graben.

Abseits der Diskussionen um den Breitbandausbau, der längst zu einem wichtigen Faktor der Infrastruktur geworden ist, beklagte Freialdenhovens Ortsbürgermeister Hans Ackens den schlechten Mobilfunk-Empfang im Ort. Ein Standort für einen Mobilfunk-Mast sei aber nicht in Sicht.

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