Baumesse „rund ums Haus“ auf dem Gelände des Brückenkopf-Parks

Von: ptj
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In den Messezelten wie auch auf dem Außengelände bot die Baumesse „Rund ums Haus“ eine breite Palette an Angeboten und Informationen. Foto: Jagodzinska
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Handgearbeitete Strandkörbe luden zum einem Päuschen mit Probesitzen ein. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Wir sind nicht nur historische Festungsstadt und moderne Forschungsstadt. Ein bisschen Messestadt sind wir auch schon.“ Mit diesen Worten drückte der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Gunia bei der offiziellen Eröffnung der zweiten Baumesse „rund ums Haus“ im Lindenrondell des Brückenkopf-Parks seine Freude über „die gute Werbung“ aus.

Auch Projektleiterin Susanne Gonzales von der veranstaltenden „Norbert Junge GmbH“ aus Baesweiler zeigte sich hoch zufrieden über den „bunten Angebotsmix“ der über 170 Aussteller in vier Zelten mit attraktivem Außenbereich. Den ausrichtenden Brückenkopf-Park repräsentierte Dr. Dorothee Esser-Link, wegen ihres Weggangs nach Hameln zum letzten Mal.

Schwerpunkt der Messe waren Bauen und Gestaltung von „Heim und Haus“ unter nachhaltigen, wirtschaftlichen und Sicherheitsaspekten im Innen- und Außenbereich, in Verbindung mit der individuellen Beratung und einer Fülle von Informationen. Was sind eigentlich Spanndecken? Gemeint sind weder Betondecken noch Betttücher, sondern „gespannte Deckenverkleidungen“, gewissermaßen ein „Decke-unter-Decke-System“, wobei das Deckenmaterial aus einer maßkonfektionierten elastischen Hochleistungsfolie besteht, die angeschweißt wird.

Das Angebot reichte von Aluminium-Garagentoren und Gartenzäunen aus Antikstein über „Glas nach Maß“ und Heizsystemen bis hin zu schönen und funktionellen Möbeln, Parketten und Treppen aus Echtholz. „Massahaus“ bewarb sein Musterhaus auch ganz konkret mit Angabe einer Adresse in Titz.

Lohnt sich auf meinem Grundstück eine Energiegewinnung durch Geothermie, besser bekannt als Erdwärme? „Das hängt von Standort und Gebäude ab“, sagte Ute Ranft, Geologin bei „Geobit“. „Wenn Sie ein kleines Wohnhaus haben und 100 Meter tief graben können, reicht schon eine Erdwärmesonde im Vorgarten“, fügte Geschäftsführer Bernd Bremerich-Ranft hinzu und präsentiert eine solche.

Eine lebensgroße Taucherpuppe mit Brille, Schnorchel und Flossen im schicken Anzug war Maskottchen des Ingenieurbüros „DreFit“, der „endlich trockene Wände auf Naturbasis ohne Chemie“ bewarb. „Es gibt nicht mehr viele deutsche Produzenten im Bereich Haushaltstechnik“, empfahl Martin Opielka das „Heller“ Dampfbügeleisen, das noch das Qualitätslabel „made in Germany“ verdiene.

Saugroboter wurden demonstriert, in der Thermomix-Zone Poffertjes gereicht. „Pflaster ohne Kleber“ zählten genauso zur Angebotspalette wie die polarisierende Sonnenbrille, Gewürze, Kräuter und Trockenfrüchte. Viele Blicke fielen auf die Vibrationstrainingsplatten „Thermofit“, die durch Vibrationen und Schwingungen bessere Gesundheit, mehr Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit versprechen.

Echte Eyecatcher befanden sich im Außenbereich. So luden handgearbeitete Strandkörbe aus Plantagen-Teakholz in drei Geflechtfarben, als Volllieger gestaltet, zum Probeliegen ein. Der „Feuer-Shop“ machte mit einem Riesensortiment metallfarbener Gartenfackeln, Feuerkörben und -tonnen aus veredelten Gasflaschen mit Wunschdesign Lust auf eine romantische Gartenparty. Als Zündquelle dienen hier getränkte oder gewachste Toilettenpapierrollen!

Einen Hauch Zirkusambiente verbreitete ein uriges Holz-Café mit Holztischen und Korbmöbeln und strohbedecktem Boden unter einem bunten Zeltdach. Kaffee-Klassiker und Specials hatte auch ein Coffee-Bike im Angebot, darunter „Chai Latte“.

Die Zufriedenheit der Aussteller war nicht einheitlich positiv, das individuelle Fazit lautete von „viel zu wenig Interessenten“ bis „hochzufrieden mit dem Zuspruch“. Negativ auf die Besucherzahlen ausgewirkt haben sich sicher Staus auf dem Zufahrtsweg, doch zusammengefasst war die dreitägige Messe bei schönem Wetter insgesamt erneut ein Erfolg. Für die Zukunft denkt der Veranstalter an eine weitere Ausdehnung des Angebots, um die Attraktivität noch einmal zu steigern.

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