Bangen um „Hacky”: Welldorfer Ziegen durch Bioabfall vergiftet?

Von: ptj/gep
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vergiftete zieg bild
Sie hat Angst um ihre kleine Ziegenherde: Erika Heyer aus Welldorf mit „Hacky”, dem es sehr schlecht geht. Foto: Jagodzinska

Welldorf. Erika Heyer aus Welldorf hat Angst um ihre siebenköpfige Ziegenherde. Als sie am Dienstagmorgen zum Füttern auf die Wiese kam, lagen die Tiere weit voneinander verstreut auf dem Boden, mit Schaum vor dem Mund, anstatt wie üblich erfreut auf sie zuzulaufen.

Vermutlich sind sie durch Bio-Abfälle vergiftet worden, die über den Zaun geworfen sind, sagt die Halterin. Die alarmierte Polizei hat ein Stück Kartoffelknödel sichergestellt. Und Stunden später fand Erika Heyer Heckenschnitt auf der Koppel.

Der aus Jülich herbeigerufene Tierarzt gab den Tieren eine Spritze und der Halterin ein Aufbaupräparat in die Hand. Erika Heyer muss jetzt stündlich Nasen und Lippen der erkrankten Ziegen „Hacky”, „Jenny”, „Maxi”, „Lilliy”, „Mimi”, „Peterle” und des Leitbocks „Moritz” befeuchten.

„Hacky” , so berichtete Erika Heyer am Mittwoch, geht es unverändert schlecht. Er hat aber die Nacht überstanden. Bis 3 Uhr war sie im Stall, in den sie die Tiere sicherheitshalber eingepfercht hat. „Ich hoffe, dass ich sie alle durchkriege. ” Die Tiernärrin hat alle sieben vierjährigen Ziegen mit der Flasche aufgezogen. Auf der Wiese weiden jetzt nur noch die Gänse ...
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