Bandsammelpunkt könnte von Jackerath wegrücken

Von: ahw
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Titz/Jackerath. Interessante Neuigkeiten hatte Bürgermeister Jürgen Frantzen aus Düsseldorf am Donnerstag in den Gemeinderat mitgebracht, nachdem er mit Beigeordnetem Christian Canzler zuvor die rund fünfstündige Anhörung der Landesregierung zu ihrer Leitentscheidung mit Blick auf den Tagebau Garzweiler II verfolgt hatte.

In einer umfänglichen Mitteilung fasste Frantzen die für die Landgemeinde wichtigsten Punkte zusammen. Einer davon ist eine gute Nachricht für Jackerath, denn der Bandsammelpunkt soll dem Ortsteil nicht mehr so nahe kommen.

Dass es aufgrund der Leitentscheidung zu Garzweiler II neue Abbaugrenzen geben wird, ist bekannt. Wie die genau aussehen werden, indes noch nicht. Das gilt auch für weitere Änderungen, die damit einhergehen. So werde es, berichtete der Bürgermeister, etwa eine Verlegung des Bandsammelpunktes „an eine gute Stelle“ für die Gemeinde und den Ort Jackerath geben. War bisher geplant, dass der Bandsammelpunkt nahe Jackerath eingerichtet wird, erfolgt nun offenbar eine Verschiebung weit nach Norden. Das habe mit unterschiedlichen Qualitäten im nördlichen und südlichen Teil des Abbaugebietes zu tun, erläuterte Jürgen Frantzen.

Der Bürgermeister erklärte zudem, dass sich offenbar in der Landesregierung die Erkenntnis durchgesetzt habe, dass es im Hinblick auf den sich abzeichnenden Strukturwandel neue Gewerbeflächen geben muss, damit es auch weiterhin eine Wirtschaftsförderung geben kann. Daher sei die Staatskanzlei sehr gespannt auf den Masterplan der Entwicklungsgesellschaft für das Indeland. „Es muss dafür auch Geld geben“, knüpft der Bürgermeister die Hoffnung daran, dass klar definierte Projekte auch gefördert werden.

Frantzen informierte auch über die künftige Tagebaurandstraße L19 n zwischen Jackerath und Holzweiler, die die bisherige Verbindung L227 zwischen beiden Orten ersetzen wird, die im Zuge des voranschreitenden Tagebaus in Anspruch genommen wird. Für die L19 n habe es bereits ein Planfeststellungsverfahren gegeben. Da dieses beklagt worden sei, hätten die Bauarbeiten aber noch nicht beginnen können.

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