Rurdorf - Band-Wettbewerb im Schützenhaus lockt nicht nur Musiker

Band-Wettbewerb im Schützenhaus lockt nicht nur Musiker

Von: Kr.
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Sie waren die jüngsten Teilnehmer beim Rurdorfer Wettbewerb, doch auch Children of the Moon wusste sich zu behaupten. Foto: Kròl
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Der 19-jährige Bernhard Gerards war der einzige Solist bei diesem Contest.

Rurdorf. Als sich der Verein „Rurdorf Special“ 2009 gründete, setzte er sich das Ziel, nicht nur in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Konzerte nach Rurdorf zu holen. Vielmehr will er auch Gelegenheit Nachwuchs-Bands eine Chance zu geben, sich einem größeren Publikum zu präsentieren.

Das Interesse bei den jungen Musikern ist groß, und so wurde die Idee geboren, einen Band-Contest auf die Beine zu stellen. Schnell meldeten sich vier Nachwuchs- Bands und ein Solist. In Cornel Cremer, Geschäftsführer des Jülicher Kulturbahnhofs, Adrian Maruszczk, einem Bass-Experten aus Schleiden, Arne Schenk, Journalist und Gitarrist, sowie Dennis Wohlgemuth, Schlagzeuger aus Jülich, fand sich eine kompetente Jury.

Das Rurdorfer Schützenhaus war Austragungsort, und der Veranstalter stellte das Equipment, doch einige Akteure brachten sogar noch eigene Technik mit. Und los ging‘s, doch mit einer solch großen Resonanz hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Das Schützenhaus füllte sich frühzeitig mit Freunden und Verwandten der Musiker, aber auch Fans guter Musik. Sogar die Eintrittskarten gingen sogar, die gleichzeitig als Stimmkarten dienen sollten und mussten auf die Schnelle nachgedruckt werden.

20 Minuten blieben jeder Band, sich der Jury zu präsentieren. Es waren zum Großteil eigene Stücke und nur einige wenige Cover-Versionen, die die Akteure auf beachtlich hohem Niveau präsentierten. Den Anfang machte die Linnicher Band No Promises, die sich zusammensetzt aus Simon Jülicher (Gesang, Gitarre), Tobias Peters (Gesang, Gitarre), Simon Schmitz (Bass) und Daniel Thoss (Schlagzeug). Zwischen Rock/Hard-Rock mit einem Schuss Punk bewegt sich die Band, die aus den beiden Gruppen Highway of Sorrows und EKG hervorgegangen ist und erst seit diesem Jahr in dieser Formation zusammenspielt.

Der 19-jährige Bernhard Gerards stand als einziger Solist auf der Bühne, schreibt einfühlsame Songs und begleitet sich selbst auf der Akustik-Gitarre und einem Looper, durch den er akustisch den Anschein einer ganzen Band erwecken kann. Sein Vortrag gefiel der Jury so gut, dass er nicht nur Platz 3 des Contestes belegte, sondern auch als bester Sänger aus dem Wettbewerb hervorging.

Ein Kriterium des Contests war, dass die Bands im Durchschnittsalter nicht über 27 Jahren liegen durften. Diese Richtlinie unterboten Children of The Moon deutlich. Zwischen 15 und 16 Jahren waren Caroline Scherer (E-Bass, Gesang), Ariane Schenk (E-Gitarre, Gesang) sowie Florian Holländer (Schlagzeug) alt. Ihre Band besteht schon seit 2010. Musikalisch bewegt sich das junge Trio in der Welt des Rock und Pop. Mut hatten sie, mit ihren eigenen Stücken an die Öffentlichkeit zu treten. Ihre Darbietung lässt für die Zukunft einiges hoffen. Bei diesem Contest belegten sie Platz 5. Ihrem Auftritt folgte Amin Afify und Band, der Sänger, Komponist, Pianist und Gitarrist Amin Afify den Namen gegeben hat. Michael Heidmann (Gitarre), Sven Klapperich (Schlagzeug) und Marcel Koch (Bass) gehören zur Truppe, die sich vor allem durch ihre Experimentierfreude auszeichnet, mit der sie sich zwischen den unterschiedlichsten Richtungen bewegen. Sie machten nicht nur als Band das Rennen, sondern belegten auch in den Einzelwertungen als Gitarristen, Bassisten und Drummer die ersten Plätze.

Den Abschluss im Rurdorfer Schützenhaus bildete Forger mit Roman Schmitz (Gitarre, Gesang), Niklas Schmitz (Bass) und Tom Schmidt (Schlagzeug). Alternative, Punk und Rock sind die Musikrichtungen der 2012 gegründeten Band.

Außer Konkurrenz, da sie das Durchschnittsalter überschritten, trat zum Abschluss die Formation Storke aus Erkelenz auf. Zufrieden mit dem Verlauf dieses Contestes zeigten sich auch die Veranstalter von Rurdorf Special. Sie versprachen, dass dies nicht der letzte Contest gewesen sei.

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