Bahnstreik behindert Heimspiel des TTC Indeland

Von: Antonius Wolters
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Mit Kopflampen für die Spielern und einem leuchtenden Spielball mit angeklebter Kerze wären die Beleuchtungsprobleme in der Nordhalle am Sonntag in den Griff zu kriegen. Karikatur: Heinz Schwarze-Blanke

Jülich. Eine Reihe von Fragezeichen begleiten den Auftritt des Tischtennis-Zweitligisten TTC Indeland Jülich, der am Sonntag um 15 Uhr in der Nordhalle an der Berliner Straße den TTC Ruhrstadt Herne empfängt.

Einmal mehr durchkreuzt der Lokführer-Streik die Reisepläne einzelner Spieler. Diesmal ist jedoch der Gast aus dem Ruhrgebiet ebenfalls betroffen. Jülichs Japaner Yoshihiro Ozawa und der Brite David Mc Beath gehören beide der Trainingsgruppe in Bremen an und sind bei ihren Reisen auf die Bahn angewiesen. Um ihren Einsatz nicht zu gefährden, reisen beide am Samstag nach Herne. Zudem werde Ozawa am Sonntag eine Mitfahrgelegenheit in die Herzogstadt geboten, berichtet Indeland-Manager Arnold Beginn über die „Nachbarschaftshilfe“. Weiterhin hofft er darauf, dass die Lichtverhältnisse in der Nordhalle den Vorschriften der Liga genügen. Das ist allerdings ungewiss, denn an der Beleuchtung sei noch nichts geändert worden.

Die noch sieglosen Ruhrstädter, die mit drei Remis auf dem Konto Vorletzter sind, bieten vier internationale Profis auf. Erfolgreichster Spieler ist die schwedische Nachwuchshoffnung Anton Källberg mit einer 8:0-Bilanz im Einzel an Position vier. Der trainiert in Ochsenhausen und kann gegen den ebenfalls im Einzel ungeschlagenen Ozawa die Krone der Hinrunde ausspielen.

Vorteile im oberen Paarkreuz

In den etwa gleichwertigen Mannschaften sieht Beginn oben einen leichten Vorteil für Jülich, denn Hernes Bulgare Petko Gabrovski (1:9-Bilanz) an Position zwei schwächelt im bisherigen Saisonverlauf. Um den vom Manager anvisierten knappen Heimerfolg zu landen, muss allerdings Lauric Jean oder Hermann Mühlbach Hernes Nr. 1 schlagen, den starken Serben Dragan Subotic. Besonders motiviert sein dürfte der Belgier Jean, der in der vergangenen Spielzeit noch für die Ruhrstädter aktiv war.

Im unteren Paarkreuz sieht Beginn beide Mannschaften absolut gleichwertig. Vielleicht beschenkt Ewout Oostwouder, der am Montag sein 21. Lebensjahr vollendet hat, sich und seine Mannschaft mit Einzelerfolgen. „Es kommt auf die Doppel an“, ist der Manager überzeugt, dass eine Vorentscheidung schon am Anfang fällt.

Zudem hofft er auf viele Zuschauer, die sich auf eine neu gestaltete und optisch verkleinerte Halle freuen dürfen, wo die Besucher noch näher an Tische und Akteure rücken und besser mitfiebern können. Zudem nimmt der neue Hallensprecher seine Tätigkeit auf, der mit Musik und zünden Ideen die Stimmung im Publikum weiter heben dürfte. Man darf also gespannt sein.

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