Bäume, Pflasterschäden und Chancen: Stadtgespräch zum Marktplatz

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Schön anzusehen – allerdings vor allem von oben und von weitem: der Jülicher Marktplatz. Beim Stadtgespräch am 11. März lautet die zentrale Frage: Wie kann er attraktiver werden? Foto: Guido Jansen

Jülich. Der Marktplatz ist Jülichs schönste Problemzone und offenbar sehr vielen Menschen ein Herzensanliegen. Anders war der Aufschrei der Empörung nicht zu erklären, als im letzten Oktober die Frage aufgeworfen wurde, ob einige der Platanen gefällt werden sollen.

Diese öffentliche Veranstaltung steht am Dienstag, 11. März, ab 19.30 Uhr in der Schalterhalle der Sparkassenfiliale am Schwanenteich auf dem Programm. Dabei sollen mögliche Maßnahmen ebenso zur Sprache kommen wie Schwierigkeiten, denn der große Platz bietet viele Möglichkeiten.

Problemzone ist die Fläche in mehrfacher Hinsicht. Auch wenn das Pflaster von oben und von weitem betrachtet durchaus attraktiv erscheint, ist es in vielen kleinen Bereichen ein Sanierungsfall: Stolperfallen, Löcher, Flickstellen. Der zentrale „italienische Platz“, den Pasqualini so schon in der Idealstadtanlage der Renaissance geplant hatte, ist eigentlich nur drei Tage die Woche ein Publikumsmagnet – wenn Wochenmarkt ist.

Ansonsten gibt es ringsum wesentlich weniger Geschäfte und Lokale als in vergleichbaren Städten. Auch die Straßen zum Markt sind infolge dessen für Handel und Gewerbe ein schwieriges Pflaster, was Leerstände und teilweise geringe Umsätze belegen.

Die Stadt selbst ist mit dem Alten Rathaus prominent vertreten, aber sorgt mit den derzeitigen Angeboten nicht für entsprechende Frequenzen.

Was lässt sich überhaupt tun? Ist es der Weisheit letzter Schluss, Bäume zu fällen? Soll vielleicht auch die Befahrbarkeit dieser Fußgängerzone erörtert werden? Oder wäre eine völlig neue Nutzung des Alten Rathauses eine gute Lösung, weil dies doch in der „Hoheit“ der Stadt selbst liegt?

Fragen über Fragen, die beim 12. Stadtgespräch in Interviews beantwortet werden sollen. Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht. Der Eintritt ist wie immer frei.

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