B56: Aufgestappelten Baumstämme verschwinden demnächst

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Bis spätestens Ende Februar werden die gestapelten Überreste der herbstlichen Gehölzpflege entlang der B 56 bei Jülich verschwunden sein, sagt Straßen NRW. Foto: Wolters

Jülicher Land. Das so genannte Straßenbegleitgrün ist nicht allein eine wunderschöne Bürokraten-Vokabel, die Gehölze aller Art meint, die als Sicht-, Blend- und Windschutz entlang der Verkehrswege wachsen, sondern beschäftigt auch regelmäßig den Landesbetrieb Straßen NRW.

So liegt es in der Natur der Gehölze, dass sie ein „lebendiges Grün“ darstellen, teilweise beachtliches Wachstum zeigen und der regelmäßigen Pflege bedürfen. Die übernehmen neben rund 1900 Mitarbeitern der Straßenmeistereien auch Fremdfirmen, die im Frühjahr und Herbst entlang von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen im Einsatz sind.

Ein kräftiger Pflegeschnitt war offenbar letzten Herbst an der B56 notwendig, wo die Spuren dieser Pflegemaßnahmen bis dato zu sehen sind. Namentlich zwischen den Abzweigungen nach Schophoven und Selgersdorf auf dem Abschnitt der Bundesstraße zwischen Jülich und Düren sind noch größere Mengen Grün- und Baumschnitt neben der Fahrbahn zu sehen, wo sie offenbar für eine spätere „Weiterbehandlung“ zwischengelagert worden sind.

Wie bei Straßen NRW und der zuständigen Straßenmeisterei zu erfahren war, übernehmen Fremdfirmen auch die Verwertung des Kleinholzes, das sie bei ihrer Pflegemaßnahme erzeugt haben. Die aufgestapelten Baumstämme, Äste und Zweige werden etwa in überdimensionalen Schreddern zerkleinert und beispielsweise zu Holzpelletes weiterverarbeitet oder gelangen als fertig konfektioniertes Brennholz über kurz oder lang in einen Kamin oder Kachelofen.

Am Donnerstag kam noch der WVER dazu, der entlang des Mühlenteichs pflegend tätig war.

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